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Tauziehen um Fury vs. Whyte

Tauziehen um Fury vs. Whyte
Tauziehen um Fury vs. Whyte

Das Ringen um einen Kampf zwischen WBC-Champ Tyson Fury (31-0-1, 22 K.o.) und Dillian Whyte (28-2, 19 K.o.) geht in die nächste Runde. Whyte ist eigentlich seit Jahren Pflichtherausforderer des Verbandes, hatte deshalb auf seine WM-Chance geklagt – und ausgerechnet das bereitet ihm jetzt Probleme, da das WBC erst das Ende des Verfahrens abwarten will, bis es den Interim-Champ Whyte wieder als Mandatory einsetzt. Die Anhörung in dem Fall ist für März angesetzt. Fury sucht derweil einen Gegner für den nächsten Frühling und hatte überlegt, den WBC-Titel einfach freiwillig gegen Whyte zu verteidigen (BOXSPORT berichtete).

Dieser Deal scheint allerdings zu platzen, da sich beide Seiten nicht über die Kampfbörse einig werden. Man habe Whytes Leuten ein gutes Angebot gemacht, sagte Furys Co-Promoter Bob Arum laut „Boxingscene.com“. „Unserer Ansicht nach sind ihre Forderungen sehr gierig“, so der Top-Rank-Boss. „Wenn er denkt, dass er gewinnen kann, dann soll er nicht mit dem Schiedsverfahren rumeiern und versuchen das meiste herauszuschlagen. Tyson ist die große Attraktion. In den USA hat wirklich niemand von Dillian Whyte gehört.“ Man habe Whyte 25% der Börse und eine Garantiesumme zwischen 5 und 5,5 Millionen Dollar angeboten, der „Body Snatcher“ habe aber mindestens 10 Millionen verlangt.

Fury werde im Frühjahr wohl nur seinen „The Ring“-Titel verteidigen, das Okay von WBC-Präsident Mauricio Sulaiman habe man schon eingeholt. „Dann spart er sich die WBC-Sanktionierungsgebühren, gewinnt hoffentlich und dann werden Joshua und Usyk geboxt haben. Gegen den Sieger wird dann mit oder ohne WBC-Titel gekämpft. Der große Verlierer wird ohne Frage Dillian Whyte sein“, prophezeite Arum. Er deutete an, dass Fury den Titel eher niederlegen werde, um gegen den Sieger des Joshua-Uysk-Rematches boxen zu können, als erst die Pflichtverteidigung gegen Whyte zu absolvieren, sollte dieser das Schiedsverfahren bis dahin gewinnen haben. Als alternative Gegner fürs Frühjahr sind der Finne Robert Helenius (31-3, 20 K.o.) und Reynoso-Schützling Andy Ruiz jr. (34-2, 22 K.o.) im Gespräch. Angesichts des turbulenten Hin und Her sind allerdings alle Wetten offen, gegen wen Fury letztendlich in den Ring steigen wird.

Text: Nils Bothmann

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