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Tragische Boxer-Schicksale

Die traurigen Todesfälle von Graciano Rocchigiani und Markus Beyer haben die Box-Gemeinde in diesem Jahr schwer erschüttert. Doch in der Geschichte des Sports sind sie bei weitem nicht die einzigen. Hier sind zehn weitere Boxer, die während oder nach ihrer Karriere auf dramatische Art und Weise ums Leben kamen.

Rocky Marciano

Schwergewichts-Legende Rocky Marciano dominierte in den 1940er und 50er-Jahren die „Königsklasse“. 1955 trat er nach 49 Siegen in 49 Kämpfen zurück. 14 Jahre später fand sein Leben ein tragisches Ende. Bei einem Flugzeugabsturz am 31. August 1969, einen Tag vor seinem 46. Geburtstag, kam er ums Leben.

Diego Corrales

Corrales sammelte in seiner Laufbahn WM-Titel in zwei Gewichtsklassen und zeigte in seinem ersten Duell gegen Jose Luis Castillo eines der größten Comebacks der Box-Geschichte. Am 7. Mai 2007 verstarb „Chico“ im Alter von nur 29 Jahren nach einem Verkehrsunfall. In Las Vegas kollidierte er auf seinem Motorrad mit einem Auto.

Kim Duk-koo

Der tragische Tod von Kim Duk-koo gilt als einer dramatischsten Momente der Box-Geschichte. Der Südkoreaner erhielt als krasser Außenseiter am 13. November 1982 die Chance auf den WBA-Titel im Leichtgewicht von Ray Mancini. Kim ging nach einem brutalen Fight in der 14. Runde K.o. und kollabierte kurz nach Ende des Fights und fiel ins Koma. Fünf Tage nach dem Kampf verstarb der damals 23-Jährige. Wenige Monate später nahmen sich Kims Mutter und der Ringrichter des Duells, Richard Greene, das Leben. Der Kampf hatte zudem zur Folge, dass WM-Fights von 15 auf zwölf Runden gekürzt wurden.

Arturo Gatti

Im Ring war Arturo „Thunder“ Gatti dank seiner zahlreichen Actionfights ein echter Publikumsliebling. Seine Trilogie gegen Micky Ward gehört zu den besten Serien der Box-Historie. Seinen Ruhestand konnte er jedoch leider nicht lange genießen. Weniger als zwei Jahre nach seinem letzten Kampf wurde Gatti am 11. Juli 2009 in einem Ferienapartment in Brasilien tot aufgefunden. Seine Frau wurde unter Mordverdacht verhaftet, jedoch kurze Zeit später aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen. Die brasilianische Polizei ging von Selbstmord aus, was von einem späteren Gutachten jedoch ausgeschlossen wurde. Bis heute sind die Todesumstände Arturo Gattis ein großes Rätsel.

Hector Camacho

Hector Camacho zählte in den 1980er und 1990er-Jahren zu den populärsten Fightern der Boxwelt. Doch außerhalb des Rings wurde er immer wieder mit Drogen- und Alkoholproblemen, sowie häuslicher Gewalt in Verbindung gebracht. Am 20. November 2012 wurde Camacho bei einem mutmaßlichen Drogendeal angeschossen und verstarb wenige Tage später im Alter von 50 Jahren im Krankenhaus.

Carlos Monzon

Monzon gehört zweifellos zu den besten Mittelgewichtlern aller Zeiten. Der Argentinier verlor im Ring keinen seiner 15 WM-Kämpfe und war in seinem Land ein Volksheld. Nach seiner aktiven Laufbahn, Monzon beendete seine Karriere 1977, kam danach aber häufig mit dem Gesetz in Konflikt. 1989 wurde er für den Mord an seiner damaligen Frau zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt. Bei einem Hafturlaub 1995 fuhr er mit einem Auto gegen einen Baum und kam dabei ums Leben.

Johnny Tapia

„Mi Vida Loca“ – „Mein verrücktes Leben“ hatte Johnny Tapia auf seiner Brust tätowiert. Der mehrfache Weltmeister wurde in seiner Karriere immer wieder mit Drogen in Verbindung gebracht und wurde von 1990 bis 1994 auch dafür gesperrt. Am 27. Mai 2012 wurde Tapia bei sich zu Hause tot aufgefunden. Er starb an Herzversagen und wurde nur 45 Jahre alt.

Sonny Liston

In seiner Karriere wurden Sonny Liston mehrfach Kontakte zur Mafia nachgesagt. Der Ex-Weltmeister im Schwergewicht und zweimalige Gegner von Muhammad Ali starb nur sechs Monate nach seinem letzten Kampf unter mysteriösen Umständen in seinem Apartment in Las Vegas. Während allgemein von einer Überdosis Heroin ausgegangen wird, gibt es bis heute auch Vermutungen, dass es sich dabei um einen Mord durch die Mafia gehandelt haben könnte.

Benny Paret

Der kubanische Ex-Weltmeister Benny Paret lieferte sich im Weltergewicht zu Beginn der 1960er-Jahre eine Serie von erbitterten Fights mit Emile Griffith. Am 24. März 1962 trafen sich die Rivalen zum dritten Mal – mit einem tragischen Ende. In der zwölften Runde des WM-Fights deckte Griffith Paret mit einer brutalen Serie von Schlägen ein, die den Kubaner bewusstlos in der Ringecke zurückließen. Er fiel in ein Koma, aus dem er nie wieder erwachte. Am 3. April des Jahres verstarb er im Alter von 25 Jahren.

Billy Collins

Billy Collins‘ Tod ist unweigerlich mit einem der größten Skandale der Box-Geschichte verbunden. Am 16. Juni 1983 wird Collins in einem Fight gegen Luis Resto schwer verletzt. Kurz nach dem Duell kommt heraus, dass Resto mit manipulierten Handschuhen im Ring stand. Collins‘ Augen wurden im Kampf so schwer verletzt, dass er nie wieder boxen kann. Am 6. März 1984 setzt sich der mittlerweile depressive 22-Jährige in sein Auto und fährt sich zu Tode.

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