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Trauer um Ex-Weltmeister Markus Beyer

Die Boxgemeinde trauert um Markus Beyer. Der ehemalige Weltmeister im Supermittelgewicht verstarb am 3. Dezember im Alter von 47 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus. Das teilte seine Familie dem MDR mit.

Seine größten Erfolge feierte der Sachse im Supermittelgewicht. Unter der Leitung von Trainer-Legende Ulli Wegner, der Beyer schon zu Amateurzeiten trainierte, wurde er 1999 nach einem Sieg in England über den Briten Richie Woodhall erstmals Weltmeister. Nach Max Schmeling und Ralf Rocchigiani war er erst der dritte deutsche Boxer, dem das im Ausland gelang. Markus Beyer konnte in seiner Karriere insgesamt dreimal den WM nach Version der WBC gewinnen.

„Ich kann meine Gefühle mit Worten nicht beschreiben. Jeder weiß, dass er mein Lieblingssportler war – und das hatte vor allem eine menschliche Komponente“, erklärte Ulli Wegner dem MDR. „Markus Beyer war ein durch und durch feiner Mensch. Im Moment fühle ich mich, als hätte mir jemand in die Magengrube geschlagen. Ich muss das alles erst verarbeiten.“

Seit 2015 war Beyer als Experte für „Sport im Osten“ bei zahlreichen Box-Veranstaltungen in Mitteldeutschland am Ring tätig.

„Wir sind bestürzt und trauern um einen großartigen Sportler und wunderbaren Kollegen. Mit seinem Box-Sachverstand hat Markus Beyer als Mitarbeiter des MDR „Sport im Osten“ in den vergangenen Jahren geprägt. In Gedanken sind wir bei seiner Familie“, sagte MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi.

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Imago/Picture Point