Herring vs. Oquendo wegen Fehltest bei Herring verschoben

Top Rank veranstaltet seit Juni unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen wieder in Las Vegas. Dass das System nicht fehlerlos ist, zeigten widersprüchliche Testergebnisse bei...

Shakur Stevenson offizieller Nr.-Eins-Herausforderer der WBO im Superfeder

Beim Top-Rank-Comeback am 9. Juni hatte Shakur Stevenson (14-0, 8 K.o.) sein erfolgreiches Debüt im Superfedergewicht gegeben (...

Aktuellen Aussagen von Canelo Alvarez‘ Promoter zufolge, könnte es 2021 doch noch zu einem dritten Duell zwischen dem mexikanischen Superstar und seinem langjährigen Rivalen Gennady Golovkin...

Vorausgesetzt, die Corona-Pandemie wird weiter eingedämmt, sollen ab Januar 2021 in der Box-Bundesliga wieder die Fäuste fliegen. Damit würde auch die Mission Titelverteidigung für den amtierenden...

Vor elf Jahren starb Box-Idol Arturo Gatti (†37), stranguliert mit einer Handtasche. War es Mord? Klar ist nur: Gattis legendäre Kampf-Trilogie gegen Micky Ward wird ihn ewig überdauern....

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News

Triumphe und Niederlagen für deutsche Boxstars bei AGON-Gala

Artur Mann war gegen Rad Rashid siegreich
Artur Mann war gegen Rad Rashid siegreich

Am Freitag veranstaltete AGON das erste deutsche Box-Event nach der Corona-Zwangspause (BOXSPORT berichtete). Viele AGON-Fighter triumphierten, während Björn Schicke (16-1-1, 7 K.o.) seinen Titel verlor.

Franzose Cospolite gegen Culcay chancenlos – Nächster Gegner Abass Baraou?

„Golden Jack“ Culcay (28-4, 13 K.o.) hat seinen WBO-International-Titel im Superweltergewicht gegen den Franzosen Howard Cospolite (18-8-3, 6 K.o.) durch einen Punktsieg verteidigt. Der Weltmeister der Amateure und Profis war der bessere Mann, diktierte das Tempo und kam immer wieder zu guten Treffern. Doch alles was er gegen den Kopf des französischen Landesmeisters schlug, war wirkungslos. Deshalb zog Culcay seine Fäuste zur Leber. Es war die richtige Strategie zum richtigen Zeitpunkt, denn Cospolite begann untern den Haken zu leiden. Nach zwölf Runden werteten die Punktrichter (112:116, 110:117, 111:117) zugunsten von „Golden Jack.“
Jetzt möchte der Superweltergewichtler schnellstmöglich wieder um eine WM boxen. Wen er sich als nächsten Gegner wünscht, verriet er im Interview mit Ringsprecher Ronny Leber: „Ich möchte wissen, ob Abass Baraou tatsächlich so gut ist, wie behauptet wird. Deshalb würde ich gerne gegen ihn antreten!“

Björn Schicke gibt im Kampf um EBU-EU-Titel auf

Björn Schicke verliert seinen EBU EU-Titel an Marten Arsumanjan (10-1-1, 5 K.o.), den amtierenden Intercontinental-Champ der GBU, zudem Cousin des Ex-Weltmeisters Arthur Abraham. Bis zur fünften Runde war es ein ausgeglichener Kampf mit vielen harten Treffern. Eigentlich ist Schicke ein Boxer, der sein volles Potential in der langen Distanz abruft. Doch gegen Arsumanjan beging er den fatalen Fehler sich auf die angebotene Nahdistanz einzulassen. Schicke kassierte in der sechsten Runde heftige Treffer und konnte nichts mehr sehen. Deshalb gab die Ecke um AGONs Headcoach Michael Stachewicz den Kampf auf.

Vincenzo Gualtieri ist neuer Deutscher Meister des BDB

Mit einem hauchdünnen Punktvorsprung und einer epischen Schlacht um die deutsche Meisterschaft des BDB setzte sich AGONs ungeschlagener Mittelgewichtler Vincenzo Gualtieri (14-0, 7 K.o.) gegen den bis dato ebenfalls unbesiegten Alexander Pavlov (10-1, 8 K.o.) durch. Gualtieri musste sich den Titel hart erarbeiten, denn Pavlov boxte geschickt nach vorn. Vor allem seine lange Führhand bereitete Gualtieri in den ersten vier Runden Probleme.
Dann besann sich der Wuppertaler auf seine technischen Stärken und fand das Gleichgewicht zwischen treffen und nicht getroffen werden. Doch er schlug zu wenig, um sich klar absetzen zu können. Im letzten Durchgang bewies er noch einmal Kampfgeist und nahm Pavlov unter Feuer. Es reichte für den Punktsieg (95:95, 96:95, 96:94). Traditionell erhielt Gualtieri den Deutschen Meistergürtel aus den Händen des Präsidenten des Bundes deutscher Berufsboxer Thomas Pütz. Es war ein großartiger Kampf zwischen einem sehr guten Pavlov und einem besseren Gualtieri.

Jama Saidi ist nach Sieg im Mittelgewicht angekommen – Jetzt wünscht er sich Patrick Wojcicki vor die Fäuste!

Jama Saidi (17-1-0, 7 K.o.) ist vom Superweltergewicht ins Mittelgewicht aufgestiegen und dort bestens angekommen. In einem taktisch klug geführten Kampf besiegte er Jay Spencer aus Düsseldorf (11-2, 7 K.o.). Spencer lieferte eine starke Leistung ab, doch er konnte gegen den Ex-Europameister der IBF und WBO wenig stellen. Saidi war der technisch bessere Boxer mit den klareren Aktionen. Alle drei Kampfrichter werteten den Fight 80:72 zugunsten des Mittelgewichtlers.
Saidi will in seiner neuen Gewichtsklasse möglichst schnell an die Spitze. Deshalb muss er in anderen Größenordnungen denken als nur von Kampf zu Kampf. Mit diesem Wissen ist die Wahl seines nächsten Wunschgegners nachvollziehbar. Er verriet dem Ringsprecher, dass er sich als nächsten Gegner Patrick Wojcicki (14-0-1, 5 K.o.) wünschen würde. Dieser Kampf wäre ein Brett, denn das Saidi boxen kann, das hat er heute in den HALVELSTUDIOS erneut bewiesen und sein Wunschgegner, Team Sauerlands Patrick Wojcicki, ist nicht nur die deutsche Nummer eins im Mittelgewicht, er ist auch der amtierende Intercontinental Champ der IBF.

Cruisergewichtler Artur Mann mit K.o. gegen Rad Rashid in Runde drei

Durch einen Knockout-Sieg über Rad Rashid (18-8, 14 K.o.) bestätigte Artur Mann (17-1, 9 K.o.) seine ansteigende Formkurve. Kampfentscheidend war Manns Führhand. Er hielt den Frankfurter damit auf Abstand und rüttelte ihn wirkungsvoll durch. Zum Schluss der zweiten Runde musste Rashid nach einer Führhand-Schlaghand-Kombination runter. Sein Ende kam nach 39 Sekunden im dritten Durchgang. AGONs Cruisergewichtler zog einen brutalen Aufwärtshaken zum Kopf seines Kontrahenten und schlug ihn K.o.

In den Vorkämpfen besiegte Thomas Piccirillo (7-0-1, 2 K.o.) aus Köln AGONs Mittelgewichtler Adam Amkhadov (7-1, 1 K.o.) in einem auf acht Runden angesetzten Kampf einstimmig nach Punkten. Piccirillo boxte kompakt aus der Mitte, hielt Amkhadov an den Seilen und setzte die besseren Treffer. Amkhadov fand nicht in den Kampf. Vor allem fehlte ihm die Robustheit, um dem Kölner gefährlich werden zu können. In der vorletzten Runde bekam er eine Verwarnung wegen Haltens, doch da war das Gefecht bereits entschieden. Die Jury wertete das Gefecht mit 77:74, 77:74, 78:74 und entsprach damit dem Kampfverlauf.
Das Gefecht der Superweltergewichtler Said Rahimi aus Hamburg (11-4, 9 K.o.) und AGONs Haro Matevosyan (10-0, 6 K.o.) wurde nicht gewertet und endete bereits in der ersten Runde mit einem „No Contest.“ Nachdem der Hamburger sich aus einer tiefen Meidbewegung aufrichtete, stießen beide mit den Köpfen zusammen. Matevosyan zog sich einen Cut an der linken Augenbraue zu und Rahimi einen stark blutenden Riss an der Stirn. Der Ringarzt empfahl dem Referee, den Kampf abzubrechen.

Text: Pressemitteilung

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AGON Sports & Events