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Bernd Bönte, Box-Journalist und langjähriger Manager der Klitschko-Brüder, kannte Graciano Rocchigiani (†54) schon seit den 80er Jahren. Für BOXSPORT schrieb er einen ganz persönlichen Nachruf auf...

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Tyron Zeuge macht mit Ekpo kurzen Prozess

Diesmal ließ er keine Fragen offen. Tyron Zeuge (22-0-1, 12 K.o.) stoppte Isaac Ekpo (32-4-0, 25 K.o.) in der zweiten Runde durch Technischen K.o. und verteidigte seinen WBA-Titel im Supermittelgewicht erfolgreich.

Der 25-jährige Berliner ließ sich beim Walk-in  von Ekpo von dessen zur Schau getragenen Selbstsicherheit nicht irritieren, wirkte von Beginn des Kampfes cool und fokussiert. „Es hat alles gepasst, ich habe präzise geschlagen. Ich bin total zufrieden“, sagte Zeuge.

In Runde 1 traf er mit einem starken Aufwärtshaken, setzte sofort mit Treffern zum Kopf nach und erwischte den Nigerianer an der Schläfe, der darauf auf die Bretter ging.

Zum zweiten Durchgang erschien der Schützling von Promoter-Legende Don King zwar noch einmal im Ring der „edel-optics“-Arena in Hamburg-Wilhelmsburg, war aber nicht wirklich anwesend. Nach einem Schlaghagel von Zeuge ging Ekpo angeknockt zu Boden, wurde von Ringrichter Mark Nelson (USA) angezählt und dann aus dem Kampf genommen.

Leider kehrte der übertragende Sender Sport1 zu spät in den Ring zurück – erst nach zwölf Sekunden der 2. Runde sahen die Zuschauer wieder BIlder vom Kampf, aber da war Ekpo  schon am Boden. 

„Wir sind aufgrund eines zwar eingeplanten, aber leider zu spät gestarteten und nicht mehr rechtzeitig zu stoppenden Werbeblocks zu spät in die 2. Runde eingestiegen – und haben dadurch den entscheidenden Niederschlag verpasst. Das ist natürlich nicht unser Anspruch, und wir entschuldigen uns bei allen Boxfans“, erklärte ein Sport1-Sprecher gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Mit diesem K.o.-Sieg im Rückkampf hat sich Zeuge für weitere Aufgaben empfohlen. Das erste Duell der beiden Kontrahenten am 25. März 2017 wurde wegen einer blutenden Cut im  Gesicht von Zeuge (5. Runde) abgebrochen. Der Titelverteidiger lag zu diesem Zeitpunkt auf den Zetteln der Punktrichter vorn.

Nach dem Kampf in Hamburg brachte Zeuges Trainer Jürgen Brähmer ein deutsches Duell ins Gespräch. „Feigenbutz wäre zum Beispiel ein Thema“, erklärte Brähmer. „Der ist auch ein guter Junge. Das wäre ein interessanter Kampf, den jeder in Deutschland sehen will. Und warum soll man den nicht machen?“

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PA/Axel Heimken