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Tyson Fury bald wieder im Ring?

Tyson Fury im Pub

Es wird wieder laut um Tyson Fury (25-0-0, 18 K.o.). Zuletzt kämpfte der „Gypsy King“ im November 2015 gegen Wladimir Klitschko (64-5-0, 53 K.o.) in der Düsseldorfer Esprit Arena, die er als neuer Weltmeister im Schwergewicht verließ.

Nach dem Kampf zog sich Fury aus dem Boxsport zurück. Aufgrund von Drogenkonsum und Depressionen legte er eine Zwangspause ein, die durch einen positiven Dopingtest im Jahr 2016 nur noch mehr Schatten auf den Weltmeister warf. Kurz darauf legte Fury, der in der Zwischenzeit erheblich an Gewicht zunahm, seine Titel nieder, da er laut eigener Aussage nicht in der Lage sei, diese im Ring zu verteidigen.

Vor Kurzem jedoch meldete sich der 29-Jährige aus dem Gym zurück. Er will wieder angreifen und hat die ganz großen Namen im Visier. Doch bevor es wieder um Weltmeistertitel geht, stand der Kampf um seine Box-Lizenz an, die er aufgrund seiner Dopingvergangenheit verlor. Vergangenen Montag musste sich der Skandalboxer vor der britischen Anti-Doping-Agentur UKAD verantworten. Dienstag gab die UKAD bekannt, dass Fury seine Box-Erlaubnis mit einer rückdatierten Sperre von zwei Jahren zurück erhält. Die Sperre wurde auf den 13. Dezember 2015 rückdatiert, somit dürfte Fury in Zukunft wieder in den Ring steigen.

Bestraft wurde die Einnahme vom Steroid Nandrolon vor dem Kampf gegen den deutschen Schwergewichtsprofi Christian Hammer (22-3-0, 12 K.o.) im Februar 2015. Ein Vergehen, dass allerdings erst diese Woche durch die UKAD aufgeklärt wurde. Dieses Ereignis schlägt auch in Deutschland Wellen, da der Kampf zwischen Fury und Hammer nun als „No Contest“ gewertet wird und somit theoretisch nicht stattgefunden hat.

Der „Gypsy King“ hat allerdings zur Zeit einen anderen Gegner im Auge. Es dauerte nicht lange bis er den derzeitigen Schwergewichtskönig Anthony Joshua (20-0-0, 20 K.o.) herausforderte: „Wo bist du Junge? Ich komme zu dir und es gibt keinen der sich mir jetzt noch in den Weg stellt“, tönte Fury in Richtung seines Landsmanns.

Sollte der ehemalige Champion ebenso die Lizenz des British Boxing Board of Control (BBBofC) erhalten, ist ein Fight gegen Joshua sicherlich denkbar. Der aktuelle IBF- und WBA-Superchampion will sich jedoch erstmal mit den Weltmeistern der anderen Verbände Deontay Wilder (39-0-0, 38 K.o.) und Joseph Parker (24-0-0, 18 K.o.) beschäftigen. So bleibt Fury noch genug Zeit um wieder in Form zu kommen.

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