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Tyson Fury: Habe Hirnschaden nach Wilder-Fight befürchtet

Tyson Fury: Habe Hirnschaden nach Wilder-Fight befürchtet
Tyson Fury: Habe Hirnschaden nach Wilder-Fight befürchtet

Im Oktober 2021 WBC-Weltmeister Tyson Fury (32-0-1, 23 K.o.) das Trilogie-Finale gegen seinen Thronvorgänger Deontay Wilder (42-2-1, 41 K.o.) mit K.o. in der elften Runde gewonnen (BOXSPORT berichtete). Dabei hatte der „Gypsy King“ in der vierten Runde allerdings selbst zwei Knockdowns durch die Fäuste des gefürchteten K.o.-Schlägers aus den USA einstecken müssen.

Laut der „Sun“ soll der britische Schwergewichtler nach dem harten Fight um seine Gesundheit gefürchtet haben. „Ich habe ihn in der elften Runde k.o. geschlagen, aber es war kein Zuckerschlecken, nachdem ich einfach wieder in die Umkleide gegangen bin. Ich habe meinen Hinterkopf abgetastet und Schwellungen so groß wie Fäuste gefühlt. Ich wusste nicht, ob ich einen Hirnschaden habe, ich wusste nicht, was mit mir los war“, soll „Gypsy King“ nach Angaben des Blattes gesagt. „Ich hatte wegen dieser starken Schwellungen große Angst. Ich dachte: ‚Ich könnte mir einen Hirnschaden zugezogen haben.‘ Ich hatte ein Gehirnerschütterung, konnte mich an nichts mehr erinnern. Ich schätze, wenn man so zu Boden geschlagen wird, dann erinnert man sich an nicht mehr viel. Ich dachte: ‚Bin ich vier Mal niedergeschlagen worden?‘ Tatsächlich waren es zwei Mal.“ Danach soll Fury nach eigener Aussage den Entschluss gefasst haben aufzuhören.

Anschließend boxte Fury zwar noch gegen seinen Landsmann und Pflichtherausforderer Dillian Whyte (28-3, 19 K.o.), verkündete aber bereits im Vorfeld des Kampfes, dass er die Handschuhe danach an den Nagel hängen werde (BOXSPORT berichtete). Allerdings sind sich viele Experten sicher, dass ein Fight gegen den Gewinner des Rematches zwischen Anthony Joshua (24-2, 22 K.o.) und Oleksandr Usyk (19-0, 13 K.o.) um alle Gürtel in der Königsklasse für den WBC-Champ zu verlockend sein wird, um es auszuschlagen.

Text: Nils Bothmann

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