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Tyson Fury lobt Deontay Wilder, würde Mark Breland einstellen

Tyson Fury lobt Deontay Wilder, würde Mark Breland einstellen
Tyson Fury lobt Deontay Wilder, würde Mark Breland einstellen

WBC-Weltmeister Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) steht vor mehreren heißerwarteten Kämpfen. Zuerst steht das Finale seiner Ringtrilogie mit Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.), 2021 soll es zum Kampf um den Rang als Undisputed Champion mit Anthony Joshua (23-1, 21 K.o.) kommen (BOXSPORT berichtete). Im Vorfeld ließ sich Fury über beide Kontrahenten aus – und hatte überraschend viel Lob für Wilder parat. „Ich muss es Wilder lassen, er hat Nerven und er wollte gegen den Besten kämpfen. Als ich mich aus dem Ring zurückgezogen hatte, wollte er zwei Mal gegen Joshua kämpfen und es zog sich hin“, sagte der „Gypsy King“ im Interview mit IFL TV. Doch Joshuas Camp habe Angst vor Wilder gehabt. „Wilder besiegt Joshua zu 100.000.000 Prozent. Wilder besiegt Joshua, Dillian Whyte, Jarrell Miller. Eine Berührung des ‚Bronze Bomber‘ und ihre Gesichter sind für immer weg. Wilder würde mit Whyte und Joshua das tun, was er mit Dominic Breazleale gemacht hat – er würde sie in Runde eins bewusstlos schlagen.“

Für Fury ist Wilder die Nr. zwei im Schwergewicht – nach ihm selbst. Aus diesen Gründen will er auch nicht zu sicher über den Unification Fight mit Joshua sprechen. „Wie kann ich überzeugt werden?“, fragte der Schwergewichtler. „Wenn Joshua gegen Pulev und Usyk kämpfen muss, wie kann ich da überzeugt sein, dass er es durch diese Fights schafft ohne zu verlieren? Wie kann ich überhaupt überzeugt sein, dass ich Wilder umhaue? Wilder kann mich absolut in einer Runde niederschlagen, gute Nacht.“

Gleichzeitig sprach Fury auch Wilders Assistenztrainer Mark Breland an, der beim zweiten Fight der beiden Schwergewichtler das Handtuch warf. Wilder hatte jüngst erklärt, dass er vor dem dritten Fury-Fight „Schlangen“ in seinem Camp loswerden wolle (BOXSPORT berichtete). Da der „Bronze Bomber“ mit dem Handtuchwurf nicht einverstanden war, wurde gemutmaßt, dass der Trainer und Ex-Boxer dazu zählen könne. Falls dem so wäre, würde Fury ihn anstellen. „Falls Mark Breland aus irgendeinem Grund nicht mit mehr Deontay Wilder arbeiten wird, dann hat er einem Job beim ‚Gypsy King‘. Denn er ist sehr gut in dem, was er tut, und hat das Beste für seinen Boxer im Sinn“, erklärte Fury. „Er ist ein großartiger Fighter und ehemaliger Weltmeister. Und ich glaube, wäre Mark Breland nicht gewesen, könnte Wilder heute ernsthaft verletzt. Breland kam viel Kritik aus dem Team, was meiner Ansicht nach unfair war, denn er hat ihm das Leben gerettet.“

Text: Nils Bothmann

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