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Tyson Fury: „Man kann Wilder nicht abschreiben“

Tyson Fury: „Man kann Wilder nicht abschreiben“
Tyson Fury: „Man kann Wilder nicht abschreiben“

Am Samstag findet das dritte Duell zwischen WBC-Weltmeister Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) und Ex-Champ Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) statt. Fury hatte nach Betrugsvorwürfen seitens des „Bronze Bomber“ gar nicht mehr gegen Wilder boxen wollen, doch der US-Amerikaner gewann das Schiedsverfahren und sicherte sich so das vertraglich zugesicherte Rubber Match (BOXSPORT berichtete). Bisher gab sich Fury immer sehr locker, gab an, dass er Wilder halt erneut schlagen müsse, ehe er um die Undisputed-Krone im Schwergewicht boxen kann – auch wenn dieser Fight bis nach dem Rematch zwischen Oleksandr Usyk (19-0, 13 K.o.) und dem frisch entthronten Anthony Joshua (24-2, 22 K.o.) warten muss.

Gegenüber der BBC schlug der „Gypsy King“ nun jedoch wieder andere Töne an. „Viele Leute schreiben Wilder in diesem Kampf ab. Sie gucken beinahe auf ihn herab, als sei er ein Penner. Als ob er nicht kämpfen könne und nutzlos sei. Man kann ihn nicht abschreiben“, so der Champ. „Irrt euch da nicht, Deontay Wilder ist der gefährlichste Schwergewichtler da draußen. Kombiniert alle anderen und sie sind keine Gefahr wie Wilder. Dagegen trete ich an. Ich spiele mit einer Atombombe, versuche den Draht durchzuschneiden. Jedes Mal, wenn man mit Wilder in den Ring steigt, spielt man mit dieser Gefahr.“ Er steige nun zum dritten Mal mit dem „Bronze Bomber“ in den Ring und dieser sei jedes Mal auf Zack. „Er ist ein gefährlicher Hombre mit sehr großer Power und er kann sehr schnell die Distanz überbrücken. Während die meisten Boxer dich mit fünf Schlägen treffen müssen, kann Wilder dich mit einem Viertelschlag treffen und auf der Stelle ausknocken.“

Ob der 31-Jährige seine Meinung geändert hat und Wilder Respekt zollen möchte, ob dies wieder einer seiner Psychotricks vor dem Fight ist oder ob er als großer Favorit den Pay-per-View-Kampf noch etwas hypen möchte, ist allerdings unklar – bei Tyson Fury muss man auf alles gefasst sein.

Text: Nils Bothmann

Foto: 

IMAGO / ZUMA Wire