Hearn und de la Hoya zoffen sich wegen Canelo-Fight

Am 7. Mai erlebte Pound-for-Pound-Star Saul „Canelo“ Alvarez (57-2-2, 39 K.o.) eine böse Überraschung, als er bei seinem zweiten Ausflug ins Halbschwer beim Fight gegen Dmitry Bivol (20-0, 11 K.o...

Die Jugendboxer im DBS-Boxring

Im Anschluss an die Einmarschmusik von Strauß „Also sprach Zarathustra“ sahen knapp 200 Teilnehmer und Zuschauer (Frauen und Schüler hatten freien Eintritt) Anfang Mai in der Tremonia-Turnhalle am...

Pflichtherausforderer-Chaos: Josh Taylor verliert Gürtel

Mit einem kontrovers diskutierten Split-Decision-Sieg über Jack Catterall (26-1, 13 K.o.) hatte sich Josh Taylor (19-0, 13 K.o.) als Undisputed Champion im Halbwelter behauptet (...

Amir Khan geht in den Ruhestand

Kürzlich hatte Kell Brook (40-3, 28 K.o.) seinen Ruhestand verkündet (BOXSPORT berichtete), wenige Tage später zog...

Heute vor 20 Jahren: Gatti vs. Ward I

Als Arturo Gatti (40-9, 31 K.o.) und Micky Ward (38-13, 27 K.o.) am 18. Mai 2002 aufeinandertrafen, konnte im Vorfeld kaum jemand ahnen, was aus diesem Kampf entstehen würde. Gatti suchte nach...

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News

Ulli Wegner exklusiv: Darum höre ich auf!

Trainer-Ikone Ulli Wegner macht Schluss. Der Vertrag der 76-jährigen Trainer-Ikone beim Sauerland-Stall läuft Ende Juni aus. Grund genug für BOXSPORT, mit Wegner über die Situation zu reden. Dazu einige Auszüge aus dem Interview.

Ulli Wegner zu seinem Vertragsende am 30. Juni 2018 bei Sauerland Event: „Mir liegt kein konkretes Angebot vor. Für mich ist damit Ende Juni Schluss. Allerdings habe ich erklärt, dass ich Schwergewichtler Kubrat Pulev noch für seinen nächsten Kampf trainieren werde, wenn er das möchte. Das habe ich dem Jungen schließlich versprochen.“

… über die Gründe, nach über zwanzig Dienstjahren bei Deutschlands größtem Boxstall aufzuhören: „Es müsste einiges verändert werden, damit wir mit unseren Boxern wieder die Weltspitze erreichen können. Denn Weltspitze ist der Anspruch, den wir haben. Dies würde mich motivieren und vielleicht auch dazu bewegen, als Trainer bei Sauerland weiterzumachen. Ich will, dass meine Jungs Erfolg haben. Für Mittelmaß stehe ich nicht zur Verfügung.“

… über seinen Schützling und Ex-Champion Arthur Abraham: „Er hat nach wie vor die Qualität, Großes zu leisten, aber offensichtlich kann er es nicht mehr abrufen, weil die Einstellung fehlt. Deshalb kann ich Arthur nur empfehlen, sich einen neuen Trainer zu suchen, dem es gelingt, ihn neu zu motivieren.“

… über mögliche Alternativen im Trainerjob: „Grundsätzlich schaue ich mir gerne den ein oder anderen jungen Boxer an und bewerte dessen Talent, wenn mich jemand darum bittet. Ich könnte mir auch vorstellen, im Amateurbereich etwas zu bewegen, zumal ich dort in meiner Trainerlaufbahn viele Jahre erfolgreich unterwegs war. Aber ich biedere mich nicht an. Wenn man etwas von mir möchte, muss man schon auf mich zukommen.“

Ob nicht die Gefahr bestehe, dass er seiner Frau künftig zu Hause auf den Wecker falle: „Hundertprozentig. Aber sie geht mir auch auf den Wecker – weil sie mich zu Hause herumkommandiert und sagt: Dies muss noch gemacht werden, das musst du noch erledigen. Beim Boxen dagegen kann ich bestimmen. Und das finde ich eigentlich ganz angenehm.“

Das komplette Interview mit Ulli Wegner lesen Sie in der neuen BOXSPORT 07-08/2018 – ab 27. Juni am Kiosk!

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