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Die ungewöhnliche Geschichte des Deniz Ilbay

Deniz Ilbay (20-1, 9 K.o.) aus Köln hat mit seinen 23 Jahren bereits eine bemerkenswerte sportliche Karriere hingelegt. Der Weltergewichtler ist der „Neue“ im Sauerland-Stall und boxt am 1. Dezember gegen Denis Krieger (14-6-2, 9 K.o.) in der Gummersbachener Schwalbe-Arena.

Vor seinem Debüt für Team Sauerland ist Ilbay bis in die Haarspitzen motiviert. „Mein erster Kampf für DEN deutschen Boxstall, nicht weit entfernt von Köln – das wird eine super Sache“, freut sich der 23-Jährige.

Trotz seines jungen Alters hat er schon viel im Kampfsport erlebt. Bereits mit vier Jahren steigt er als jüngster deutscher Kampfsportler in den Ring – zunächst als Muay-Thai- und Kickboxer. Vater Garip trainiert seinen Sohn seit dem Beginn. Nach über 100 Fights und deutschen sowie europäischen Meistertiteln ist aber Schluss. „Meine Füße hätten das nicht länger mitgemacht“, erklärt Ilbay. „Deshalb haben mein Vater und ich entschieden, dass wir es mit dem Boxen ausprobieren wollen.“

Bis zum Vertragsabschluss bei Sauerland wurde Ilbay aber nichts geschenkt. Zusammen mit seinem Vater und der Hilfe von Freunden wird die gesamte Karriere in Eigenregie finanziert. „Mit kleinen Sponsoren und der Unterstützung von Freunden haben wir es irgendwie immer hinbekommen“, sagt Deniz. Und ergänzt: „Verdient habe ich mit dem Boxen bislang allerdings nicht so viel.“

Das soll sich in Zukunft ändern. „Zunächst werde ich Denis Krieger besiegen – und dann richtig angreifen. Ich werde mich in den Weltranglisten hocharbeiten und dann um Titel boxen. Mit einem starken Partner wie Sauerland an meiner Seite wird das klappen“, sagt der Kölner.

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Imago/Eibner