Die Boxwelt trauert um Patrick Day. Der US-Amerikaner ist am Mittwoch im Alter von nur 27 Jahren an den Folgen einer schweren K.o.-Niederlage gestorben.

Das teilte sein Promoter Lou DiBella...

Die nächste Agon-Boxgala steigt am 23. November in Berlin. In der Arena Berlin im Stadtteil Alt-Treptow direkt an der Spree boxen sowohl Tyron Zeuge als auch Jack Culcay und Björn Schicke.

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Neben WBC International-Champion Abass Baraou (7-0, 4 K.o.) wird mit Denis Radovan (12-0-1, 5 K.o.) ein zweiter Sauerland-Boxer beim WBSS-Finale am 26. Oktober in London in den Ring steigen.

Der Flensburger Weltergewichtler Freddy Kiwitt (16-2, 9 K.o.) will am 9. November den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

Bernd Bönte, der ehemalige langjährige Manager der Klitschko-Brüder, kehrt mit der kürzlich gegründeten Beratungsagentur „Pyx Global Sports“ auf die Box-Bühne zurück.

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Unglaublich: „Box-Papst“ wird von Uni-Klinik zu Unrecht für tot erklärt

Im Gym des Düsseldorfer „Box-Papstes“ Wilfried Weiser (Foto: 2008 rechts neben Jürgen Brähmer) trainierten einst Champions wie Henry Maske, Graciano Rocchigiani (†) und Sven Ottke. Im Boxsport ist er eine echte Koryphäe, sein Gym an der Vulkanstraße in Düsseldorf legendär. Doch auch wenn der 72-Jährige in seinem Leben viel erlebt hat, für tot erklärt wurde er noch nicht – bis vor Kurzem.

Denn wie der „Express“ berichtet, hat die Uni-Klinik Düsseldorf Wilfried Weiser in einem Schreiben an dessen Ex-Frau für tot erklärt. „Sehr geehrte Frau Weiser, zum Tod Ihres Mannes möchten wir Ihnen unser aufrichtiges Beileid aussprechen“, heißt es in dem Brief, dem eine offene Rechnung zu einer Behandlung Weisers beilag. Und zur Behandlung war der Box-Papst, der heute im Elektro-Rollstuhl sitzt, tatsächlich im Klinikum. „Es ging um den Verdacht eines erneuten Schlaganfalls. Da muss ich wohl auf dem Papier gestorben sein“, sagte Weiser dem „Express“. Seine Frau sei schockiert gewesen. „Sie kam sofort zu mir, um mich zu sehen. Ich konnte sie beruhigen, dass es mich noch gibt.“

Auf das Schreiben der Uni-Klinik reagierte Weiser mit Humor. Er wolle die Rechnung über 765 Euro in zwei Raten zahlen. „Eine zum ‚Jüngsten Tag‘ und eine zu meiner Auferstehung“, schrieb Weiser zurück. Die Uni-Klinik reagierte indes geschockt über den Fauxpas. „Wir bedauern das sehr und bitten die Angehörige und den Patienten aufrichtig um Entschuldigung. So etwas darf nicht passieren“, sagte der Klinik-Sprecher. Eine Mitarbeiterin habe erklärt, dass ein Brief mit der Rechnung mit dem Vermerk: „Unzustellbar, Empfänger verstorben“, zurückgekommen sei. Als Konsequenz aus diesem bedauerlichen Ablauf habe man den Arbeitsprozess umgestellt und externe Hinweise auf das Versterben eines Patienten gegengeprüft. „Wir haben uns in einem persönlichen Telefonat mit den Betroffenen entschuldigt“, so der Sprecher weiter.

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imago images / Marianne Müller