Nach dem Hymnen-Skandal um das Abspielen der ersten Strophe des Deutschlandliedes bei der Veranstaltung „Boxen am Meer“ am 29. Juni und dem daraufhin von BOXSPORT veröffentlichten Interview...

Trainerlegende Heinz Weishaar ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Weishaar verstarb bereits am 7. Juli friedlich im Pforzheimer Seniorenstift Sonnenhof im Kreise seiner Familie.

Es ist eine ganz besondere Zeit in der noch jungen Karriere von EC-Boxing-Schwergewichtler Ali Eren Demirezen (11-0, 10 K.o.). Der 29-jährige Türke, der sein Land 2016 bei den Olympischen Spielen...

Bei der Box-Gala des Sauerland-Stalls am 17. August wird neben Vincent Feigenbutz auch Lokalmatador Ahmad Ali (14-0-1, 10 K.o.) in den Ring steigen.

Der Ludwigshafener trifft in seiner...

Nach der Comeback-Veranstaltung am 15. Juni in Hamburg, steigt die nächste Box-Gala des zurückgekehrten Traditionsstalls Universum Box-Promotion im September.

Das Event findet am 07.09. im...

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Unglaublich: „Box-Papst“ wird von Uni-Klinik zu Unrecht für tot erklärt

Im Gym des Düsseldorfer „Box-Papstes“ Wilfried Weiser (Foto: 2008 rechts neben Jürgen Brähmer) trainierten einst Champions wie Henry Maske, Graciano Rocchigiani (†) und Sven Ottke. Im Boxsport ist er eine echte Koryphäe, sein Gym an der Vulkanstraße in Düsseldorf legendär. Doch auch wenn der 72-Jährige in seinem Leben viel erlebt hat, für tot erklärt wurde er noch nicht – bis vor Kurzem.

Denn wie der „Express“ berichtet, hat die Uni-Klinik Düsseldorf Wilfried Weiser in einem Schreiben an dessen Ex-Frau für tot erklärt. „Sehr geehrte Frau Weiser, zum Tod Ihres Mannes möchten wir Ihnen unser aufrichtiges Beileid aussprechen“, heißt es in dem Brief, dem eine offene Rechnung zu einer Behandlung Weisers beilag. Und zur Behandlung war der Box-Papst, der heute im Elektro-Rollstuhl sitzt, tatsächlich im Klinikum. „Es ging um den Verdacht eines erneuten Schlaganfalls. Da muss ich wohl auf dem Papier gestorben sein“, sagte Weiser dem „Express“. Seine Frau sei schockiert gewesen. „Sie kam sofort zu mir, um mich zu sehen. Ich konnte sie beruhigen, dass es mich noch gibt.“

Auf das Schreiben der Uni-Klinik reagierte Weiser mit Humor. Er wolle die Rechnung über 765 Euro in zwei Raten zahlen. „Eine zum ‚Jüngsten Tag‘ und eine zu meiner Auferstehung“, schrieb Weiser zurück. Die Uni-Klinik reagierte indes geschockt über den Fauxpas. „Wir bedauern das sehr und bitten die Angehörige und den Patienten aufrichtig um Entschuldigung. So etwas darf nicht passieren“, sagte der Klinik-Sprecher. Eine Mitarbeiterin habe erklärt, dass ein Brief mit der Rechnung mit dem Vermerk: „Unzustellbar, Empfänger verstorben“, zurückgekommen sei. Als Konsequenz aus diesem bedauerlichen Ablauf habe man den Arbeitsprozess umgestellt und externe Hinweise auf das Versterben eines Patienten gegengeprüft. „Wir haben uns in einem persönlichen Telefonat mit den Betroffenen entschuldigt“, so der Sprecher weiter.

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imago images / Marianne Müller