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Vertrag über zwei Fights zwischen Joshua und Fury in 2021

Vertrag über zwei Fights zwischen Joshua und Fury in 2021
Vertrag über zwei Fights zwischen Joshua und Fury in 2021

Der Showdown im Schwergewicht rückt näher. Dreifach-Champ Anthony Joshua (23-1, 21 K.o.) gegen WBC-Weltmeister gegen Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.). Während schon länger über diesen potenziellen Unification-Fight spekuliert wurde, so haben sich sowohl Fury als auch Joshua-Promoter Eddie Hearn nun dahingehend geäußert, dass die Vertragsverhandlungen fortgeschritten seien. Hearn erklärte gegenüber ESPN, dass die Grundlage geschaffen sei. „Wir haben uns bezüglich des Grundlage des Deals verständigt, eines Zwei-Kampf-Deals“, sagte er der Promoter. „Die schwerste Sache ist die Verständigung über die finanzielle Seite. Wir haben eine Abmachung mit Tyson Fury und seinem Team, und nun können wir uns bezüglich der kleineren Details abstimmen. Die gute Nachricht für Box-Fans ist die, dass wir uns auf zwei Fights geeinigt haben und dass wir jetzt loslegen können, um das Ganze zu finalisieren.“

Tyson Fury bestätigte dies in gewohnter Weise in den sozialen Medien, indem er in einem dort verbreiteten Video sagte: „Es wurde sich gerade auf den größten Fight in der britischen Boxgeschichte geeinigt. Zwei-Kampf-Deal, Tyson Fury vs. Anthony Joshua nächstes Jahr. Ein Problem: Ich muss nur noch Deontay Wilders Gesicht im nächsten Kampf zerschmettern, und dann können wir uns nächstes Jahr um den Joshua-Fight kümmern.“ Damit dürften die Überlegungen hinfällig sein, dass die jeweiligen Pflichtherausforderer Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) und Kubrat Pulev (28-1, 14 K.o.) abwarten müssen.

Es gibt allerdings weitere Schwierigkeiten, wie Hearn gegenüber ESPN bestätigte: „Wer weiß, was im Kampf mit Deontay Wilder passiert, aber wir von Matchroom Sport wollen, dass Dillian Whyte um den Weltmeistertitel kämpft, und er soll eigentlich gegen Tyson Fury, den WBC-Champion, bis Februar 2021 kämpfen. Es müssen also Hindernisse (bezüglich der Fury-Joshua-Fights) überwunden werden, aber die gute Nachricht ist, dass es vorangeht.“ Furys Co-Promoter Frank Warren dämpfte die Euphorie allerdings im Gespräch mit „Metro.co.uk“. „Es ist noch nichts unterschrieben und nichts Neues vereinbart“, sagte er. „Die Börse wird 50-50 aufgeteilt und ein Rückkampf ist eingeplant. Das war von Anfang an vereinbart, das ist gesunder Menschenverstand. Aber der Rest? Es gibt keinen Austragungsort, kein Datum oder sonst etwas.“

Text: Nils Bothmann

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