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WBA erkennt Charr, Shumenov und Pacquiao Titel ab

WBA erkennt Charr, Shumenov und Pacquiao Titel ab
WBA erkennt Charr, Shumenov und Pacquiao Titel ab

Nachdem die WBA seit geraumer Zeit dafür kritisiert wurde, dass zu viele Weltmeister ihre Titel trotz langer Ringpause behalten dürfen, schien der Verband es nun sehr eilig zu haben und erkannte diversen Champs ihre Titel ab. Schwergewichtler Mahmoud Charr (31-4, 17 K.o.) musste seinen „regulären“ WBA-Gürtel abgeben, nachdem eine Titelverteidigung gegen Trevor Bryan (21-0, 15 K.o.) aufgrund von Winkelzügen Don Kings nicht zustande kam (BOXSPORT berichtete). Für den windigen Promoter war das Vorhaben von Erfolg gekrönt: Bermane Stiverne (25-5-1, 21 K.o.) – wie Bryan aus seinem eigenen Stall – durfte gegen den ursprünglichen Herausforderer um den Titel antreten und verlor durch T.K.o. in der Elften. Bryan muss nun gegen den „Champion in Recess“ Charr boxen, bis spätestens 31. Mai 2021. Die anwaltlichen Schritte Charrs gegen die Aberkennung des Titels waren nicht von Erfolg gekrönt. Der Kölner Boxer veröffentlichte bei YouTube ein Video, in dem er auf die Situation eingeht, den Vorgang noch einmal aus seiner Sicht zeigt und mit der Einblendung entsprechender Dokumente untermauert.

Cruisergewichtler Beibut Shumenov (18-2, 12 K.o.) hatte den vakanten WBA-Titel 2018 gewonnen, aber seitdem nicht geboxt, weshalb der Verband ihm den Titel aberkannte und stattdessen Interim-Champ Ryad Merhy (29-1, 24 K.o.) zum „regulären“ Weltmeister im Limit machte. Merhy muss als nächstes gegen Yuniel Dorticos (24-2, 22 K.o.) antreten.

Auch Ringlegende Manny Pacquiao (62-7-2, 39 K.o.) war nicht sicher. Der WBA-Super-Champ im Weltergewicht hatte zuletzt am 20. Juli 2019 gekämpft und war damit dem Ring nicht so lange ferngeblieben wie Charr oder Shumenov. Doch auch er ist jetzt „Champion in Recess“, während sein Titel an den „regulären“ WBA-Weltmeister im Limit Yordenis Ugas (26-4, 12 K.o.) geht. Nun könnte Interim-Champ Jamal James (27-1, 12 K.o.) zum „regulären“ Weltmeister in der Gewichtsklasse werden, doch noch wurde der Schritt nicht offiziell verkündet.

Text: Nils Bothmann

Foto: 

IMAGO / Marianne Müller