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Heute Abend findet der lang angekündigte Schaukampf zwischen Mike Tyson (50-6, 44 K.o.) und Roy Jones jr. (66-9, 47 K.o.) statt. Die California State Athletic Commission (CSAC) hielt beide Boxer...

Anthony Joshua versteigert Gürtel für guten Zweck

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Endspurt für Hammer vs. Yoka

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Hearn bringt Wilder-Whyte ins Gespräch

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WBC führt neue Gewichtsklasse ein

WBC führt neue Gewichtsklasse ein
WBC führt neue Gewichtsklasse ein

WBC-Präsident Mauricio Sulaiman verkündete, dass sein Verband eine neue Gewichtsklasse eingeführt habe. Das bisher noch namenlose Limit bewegt sich zwischen Cruiser- und Schwergewicht. Während das Höchstgewicht im Cruiser auf 190 Pfund gesenkt wurde, geht die neue Gewichtsklasse bis 224 Pfund. Sulaiman begründete den Schritt seiner Organisation damit dass im Schwergewichtimmer massivere Fighter kämpften, gegen die Boxer im unteren Bereich der Königsklasse kaum eine Chance hätten. Außerdem würde der Aufstieg vom Halbschwer ins Cruiser damit einfacher.

Bis jetzt machen die anderen großen Weltverbände noch keine Anstalten, dem Beispiel des WBC zu folgen. „Wir haben die anderen Organisationen eingeladen“, erklärte Sulaiman. „Es liegt an ihnen. Wir werden eine einjährige Übergangsphase für die Boxer, die noch nach dem derzeitigen System gelistet sind, haben.“ Für die Verbände wäre dies natürlich ein monetärer Vorteil, weil mehr Titel verteilt und weitere Gebühren erhoben werden könnten. „190 Pfund wird das neue Cruiser-Limit sein. Das war vielen Jahren die eigentliche Grenze, die dann auf 200 angehoben wurde“, sagte Sulaiman.

Würde die neue Gewichtsklasse flächendeckend eingeführt, wären Fighter wie Anthony Joshua (23-1, 21 K.o.) oder Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) weiterhin Schwergewichtler, während Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) oder Alexander Povetkin (36-2-1, 25 K.o.) in das neue Limit rutschen würden. Sollten die anderen Verbände nicht mitziehen, wird das Projekt der WBC zum Scheitern verurteilt sein, denn freiwillig werden Schwergewichtler das prestigeträchtige und geldbringende Limit nicht verlassen.

Text: Nils Bothmann

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