Die Brite Callum Smith ist nicht nur WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht, sondern gewann 2018 auch die Muhammad-Ali-Trophy im Rahmen der World Boxing Super Series. Dennoch steht der 30-jährige...

Nach langer Wartezeit erhält Kubrat Pulev (28-1, 14 K.o.) am 12. Dezember endlich seine zweite WM-Chance im Schwergewicht. In der Londoner O2 Arena wird der Bulgare auf Dreifach-Weltmeister...

Formella verliert gegen Benn und gewinnt Respekt

Gegen den Briten Conor Benn (17-0, 11 K.o.) musste Weltergewichtler Sebastian Formella (22-2, 10 K.o.) am Samstag die zweite Niederlage seiner Karriere einstecken – die erste war am 22. August...

Deontay Wilder: Bridgergewicht – ohne mich

Das WBC hält an seinem Plan fest, eine Gewichtsklasse namens Bridgergewicht zwischen Cruiser- und Schwergewicht einzuführen (...

Dicke Luft zwischen Crawford und Arum

Am Samstag bewies Terence „Bud“ Crawford (37-0, 28 K.o.) erneut, dass er einer der besten Boxer im Weltergewicht ist. In nur vier Runden knockte er Kell Brook (39-3, 27 K.o.) aus und verteidigte...

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WBC-Präsident Sulaiman irritiert mit Doping-Äußerungen

WBC-Präsident Jose Sulaiman
WBC-Präsident Jose Sulaiman

Mexiko-Stadt - Jose Sulaiman hat sich mit kruden Äußerungen zum Thema Doping an die Öffentlichkeit gewandt und damit für Irritationen gesorgt. Der greise Präsident des WBC erklärte in seiner wöchentlichen Kolumne auf der Homepage des Weltverbandes, externe Dopingkontrollen nicht zu wünschen und auch künftig nicht zu akzeptieren. Der WBC nehme seit 40 Jahren selbst Dopingkontrollen vor, schrieb Sulaiman, und es seien lediglich 15 Boxer in 1000 Kämpfen positiv getestet worden. "Wem das nicht passt, der kann abhauen", erklärte der Mexikaner.

Hintergrund der seltsamen Erklärung: Der mexikanische Ex-Weltmeister Erik Morales war während der Vorbereitung auf seinen Titelkampf gegen Danny Garcia im Oktober 2012 in New York gleich zweimal positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Der WBC sanktionierte den Kampf dennoch als WM-Duell. Allerdings sperrte die amerikanische Antidoping-Behörde USADA Morales nachträglich. "In Mexiko ist Clenbuterol im Fleisch sehr verbreitet, also könnte es auch jeder Mensch im Körper haben", erklärte Sulaiman. "Ein positiver Test auf Clenbuterol wird keine Sanktionen des WBC zur Folge haben. Es gelten unsere Tests und die der lokalen Boxbehörde und die waren sauber." Außerdem schrieb Sulaiman: "Wenn ein Boxer verbotene Mittel zum Muskelaufbau nimmt, dann wird er schwerer und trifft eben in seiner neuen Gewichtsklasse auf einen Boxer, der das selbe Gewicht hat. Was ist denn dabei?"

Seiner Kolumne voran stellt der Präsident übrigens folgenden Absatz: "Unsere Welt ist im Dezember nicht untergegangen, wie einige laut Maya-Kalender prophezeit hatten, aber unser Planet schickt uns Menschen deutliche Botschaften. Ein schrecklicher Hurrikan zog über New York. In vielen Ländern gibt es ständig Erdbeben. Der schlimmste Schneesturm der Geschichte zog über Boston und Neu England. Der Papst ist zurück getreten, der Vatikan wurde vom Blitz getroffen. Zwei Tage später stürzte ein Meteorit auf Russland, 1000 Menschen wurden verletzt, weil ein anderer, 100 Mal größer, nah an der Erde vorbeizog, viel näher als der Mond. Zahlreiche Länder befinden sich im Krieg, während andere ein globales Erdbeben durch Atomtests provozieren. Die Menschen sorgen für mehr und mehr Diskussionen. Das Boxen ist keine Ausnahme."

Um nicht für noch mehr Diskussionen zu sorgen, sollte Sulaiman schleunigst dem Vorbild des Papstes folgen und ebenfalls zurücktreten.

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