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18 Boxer aus Mecklenburg-Vorpommern bei U17-Meisterschaft

Seit Donnerstag boxen die besten deutschen Faustkämpfer der Altersklasse U17 im Alpincenter Wittenburg (Kreis Ludwigslust/Parchim). Die Deutschen Meisterschaften wurden am Mittwoch von ihrer...

Robin Krasniqi reicht Klage gegen Kampfurteil ein

Am 9. Oktober war es zum Rematch zwischen Robin Krasniqi (51-7, 19 K.o.) und Dominic Bösel (32-2, 12 K.o.) gekommen – am Ende gaben die Punktrichter Bösel den knappen Vorzug bei einer Split...

 Buchlaunch „Cassius X – Die Legende Muhammad Ali“ im Boxwerk

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Gervonta Davis vs. Rolando Romero: Hass-Duell am 5. Dezember

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Wilder sucht auch noch Streit mit Whyte

Wilder sucht auch noch Streit mit Whyte
Wilder sucht auch noch Streit mit Whyte

Viel Feind, viel Ehr – so scheint das derzeitige Credo von Ex-WBC-Champ Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) zu lauten. Vor seinem dritten Match gegen seinen Thronfolger Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) wiederholte er nicht nur die Betrugsvorwürfe gegen den „Gypsy King“, sondern beschwerte sich darüber, dass die Box-Welt ihn angeblich angefeindet habe (BOXSPORT berichtete). Nun legte er sich darüber hinaus mit Dillian Whyte (28-2, 19 K.o.) an, der sich im März den Status als WBC-Pflichtherausforderer zurückerobert hatte. Sollten sowohl Whyte als auch Wilder ihre nächsten Fights gewinnen, könnten sie 2022 aufeinandertreffen.

Der „Bronze Bomber“ sagte, dass ihm der britische Contender zuvor aus dem Weg gegangen sei. „Dillian Whyte hätte die Chance schon längst haben können“, sagte der US-Amerikaner gegenüber „Sky Sports“. „Bald werden wir uns sehen und dann schauen wir, ob er sich jetzt Eier hat wachsen lassen.“ Dabei schreckte er auch vor blumigen Vergleichen nicht zurück: „Es ist egal, was er zu mir gesagt hat. Schweigen ist Gold. Es ist so als ob man viele Kakerlaken im Haus hat und wenn man das Licht anmacht, dann verstreuen sie sich. Manche tötest du, aber manche können abhauen. Die, die weglaufen, kriegst du hoffentlich das nächste Mal, wenn du das Licht anmachst. Lauf, Kakerlake, lauf.“

Der „Body Snatcher“ schoß zurück, ebenfalls gegenüber „Sky Sports“. „Deontay Wilder ist verwirrt. Er ist ein verwirrter, gestörter Junge“, so der Brite. Der US-Amerikaner werde nicht gegen ihn kämpfen, lieber Ausreden erfinden. Aber dazu werde es eh nicht kommen. „Es ist schade, dass Tyson Fury ihn wieder schlagen wird und dann werde ich wieder nicht gegen ihn kämpfen können. Er wird sich zur Ruhe setzen, ins Nichts verschwinden und danach nie wieder gesehen werden.“ Dabei sprach Whyte über ein angebliches Treffen mit Wilder vor drei Jahren. „Das letzte Mal habe ich ihn in Las Vegas gesehen. Er war da mit seinen Groupies, aber er wollte keinen Ärger. Er hat mich gesehen, direkt angehalten, sich umgedreht und ist aus dem Zimmer geflogen. Er ist im und außerhalb des Rings ein Feigling.“

Text: Nils Bothmann

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