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Wojcicki und Baraou verteidigen Titel

Die beiden Sauerland-Talente Patrick Wojcicki (12-0-1, 4 K.o.) und Abass Baraou (3-0-0, 2 K.o.) konnten am Wochenende im Congresspark in Wolfsburg ihre deutschen Meistertitel verteidigen.

Wojcicki hatte dabei den deutlich längeren Arbeitstag. Der Lokalmatador, der neben der Deutschen Meisterschaft im Mittelgewicht, auch noch den IBF-Interconti-Titel hält, bezwang den Berliner Sven „Batman“ Elbir (12-1-0, 9 K.o.) aus dem Wiking-Boxteam nach zwölf Runden per einem einstimmigem Punktsieg.

Wojcicki begann stark und bestimmte über weite Strecken das Tempo des Fights. Doch Elbir fand nach wenigen Runden ebenfalls gut in den Kampf und konnte mit sauberen Kontern glänzen. „Ich habe mit einem harten Kampf gerechnet. Ich wusste, dass er ein harter Fighter ist und kämpfen wird bis zum Schluss“, sagte Wojcicki im Sport1-Interview nach dem Duell. Nach zwölf Runden kürten die Punktrichter den 27-jährigen „Wolf“ mit zwei mal 115:113 und einmal 116:112 zum knappen, aber verdienten Punktsieger.

Im zweiten Hauptkampf des Abends feierte der Sauerland-Youngster Abass Baraou (3-0-0, 2 K.o.) seinen dritten Profi-Erfolg. Der 23-jährige Berliner dominierte seinen Kontrahenten Robert Maess (22-2-0, 20 K.o.) quasi nach Belieben und landete in dem nur zwei Runden dauernden Gefecht zahlreiche harte Treffer und schöne Kombinationen. Nach der zweiten Runde gaben Maess und sein Trainerteam den ungleichen Kampf auf. Baraou bleibt damit Deutscher Meister im Halbmittelgewicht.

In weiteren Fights bezwang Schwergewichtshoffnung Albon Pervizaj den Tschechen Dominik Musil einstimmig nach Punkten. Der Kölner Mittelgewichtler Denis Radovan brauchte für seinen T.K.o.-Sieg über den Bayer Florian Wildenhof sogar nur 172 Sekunden.

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Imago/regios24