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Wojcicki mit Unentschieden beim Wiking Weihnachtsboxen

Wojcicki Weihnachtsboxen Wikinger Berlin

Über 300 Fans saßen einen Tag vor Heiligabend beim Wiking Weihnachtsboxen in der Boxhalle Marzahn in Berlin am Ring. Nicht nur Boxenthusiasten, sondern auch viele Prominente aus der Szene sahen sich die Kämpfe an. Unter anderem waren Europameister Kubrat Pulev und DBV-Coach Mike Hanke zu Gast.

Eine kleine Sauerland-Delegation um Trainer Georg Bramowski und Geschäftsführer Chris Meyer war ebenfalls anwesend. Ihr Interesse galt vor allem dem Mittelgewichtler Patrick Wojcicki (10-0-1, 4 K.o.), der sich mit einem Sieg für einen Fight gegen den Wikinger Ronny Mittag (30-2-2, 15 K.o.) empfehlen sollte. Sein Gegner war der Tscheche Anatoli Hunanyan (7-3-1, 4 K.o.).

Das Duell begann aussichtsreich für den Sauerland-Boxer. Der Verlauf des Kampfes änderte sich jedoch, und mit zunehmender Dauer entwickelte sich das Aufeinandertreffen zu einem sehr knappen Fight. Nach dem Schlussgong werteten die Punktrichter den Kampf 76:76. Wojcicki bleibt allerdings ungeschlagen und trifft voraussichtlich schon im ersten Quartal dieses Jahres auf Ronny Mittag.

Wikinger Sven Elbir (11-0-0, 8 K.o.) bezwang im Mittelgewicht den Weißrussen Aliaksandr Dzemka (5-2-0, 1 K.o.) mit 78:73 nach Punkten. Ferdinand Pilz (16-1-0, 12 K.o.) feierte beim Weihnachtsboxen nach seiner Niederlage im Jahr 2016 gegen den Kanadier Steven Butler (21-1-1, 18 K.o.) ein Comeback. Er kämpfte gegen den Tschechen Michal Vosyka (7-39-1, 4 K.o.), den er 2015 schon einmal nach Punkten schlagen konnte. Auch diesmal hatte Vosyka das Nachsehen, denn Pilz boxte offensiv, mit guter Übersicht und mit der besseren Trefferquote. In der dritten Runde gab der Tscheche den Kampf auf.

Auch Cruisergewichtler Tervel Pulev (7-0-0, 7 K.o.) konnte seine Siegesserie ausbauen. Der Olympia-Dritte von London boxte gegen Artsiom Charniakevich (3-21-0, 3 K.o.) aus Weißrussland. Nach 2:55 Minuten in der zweiten Runde beendete der Bruder von Europameister Kubrat Pulev den Kampf per Knockout.

Des Weiteren gewann der Berliner Edonis Beqri (7-0-0, 4 K.o.) im Halbschwergewicht durch T.K.o in Runde fünf gegen Tamaz Isoria (4-2-0, 1 K.o.). Im Cruisergewicht gewann Nenad Pagonis (8-0-0, 6 K.o.), ebenfalls aus Berlin, mit einem T.K.o-Sieg in der zweiten Runde gegen Davit Gorgiladze (14-8-0, 12 K.o.).

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Foto: Go4Boxing.com