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Zeuge und Brähmer trotzen Grippewelle

Am 24. März findet in der Hamburger edel-optics.de-Arena die gemeinsame Box-Gala von EC Boxpromotion und Team Sauerland statt. Unter dem Titel „Blitz & Donner“ werden unter anderem Tyron Zeuge (21-0-1, 11 K.o.) sowie Karo Murat (31-3-1, 20 K.o.) an den Start gehen.

Zeuge bereitet sich zur Zeit im Bundesleistungszentrum Kienbaum auf den wichtigen WBA-WM-Kampf in der Hansestadt vor. Warum Kienbaum und nicht Schwerin? Diese Frage stellten viele Journalisten beim Medientag hinter den Toren Berlins. Zeuge-Coach Jürgen Brähmer erklärte den Umstand mit der Grippewelle. „Wir sind auch nach Kienbaum gegangen, um möglichen Ansteckungsgefahren vorzubeugen."

Brähmer und sein Schützling sind im Bundesleistungszentrum weitestgehend unter sich. Auch Sparringspartner wurden im Vorweg untersucht, um das Risiko einer Virus-Infektion ein wenig einzudämmen.

Der Coach – und auch Zeuges Team-Kollege Araik Marutjan hatten in den letzten Wochen nicht so viel Glück. Brähmer musste seinen Halbfinal-Kampf der World Boxing Super Series absagen, Marutjan konnte seinen Fight in Ludwigsburg im Februar nicht wahrnehmen. Bei beiden Boxern schlug der Virus zu.

Zeuge fühlt sich indes pudelwohl. „Ich habe jetzt noch mehr Spaß am Boxen, hatte zudem eine sehr gute Vorbereitung.“ Der Berliner Weltmeister brennt auf den Rückkampf gegen Isaac Ekpo. „Dieses Duell ist sehr wichtig für mich. Ich möchte Weltmeister bleiben, vor allem aber mir selber und den Fans beweisen, dass ich mit so einem Boxer wie Ekpo besser umgehen kann.“

Aus dem ersten Fight im März des vergangenen Jahres nahm Zeuge neben einem Abbruch-Sieg vor allen Dingen Cuts und Kratzwunden mit. Der 25-Jährige war frustriert über die unfairen Aktionen seines Gegners. Doch auch aus diesem Kampf hat der Berliner etwas gelernt. „Es war ein sehr unfairer und unsauberer Kampf. Isaac Ekpo ist ein sehr ekliger Boxer. Ich gehe davon aus, dass es wieder ein ähnlicher Kampf wird, deshalb muss ich Ruhe bewahren und das umsetzen, was wir trainiert haben.“

Das sieht sein Trainer ähnlich. Brähmer: „Ekpo hat eigentlich wenig, was uns gefährlich werden kann. Tyron darf sich natürlich nicht auf das Niveau von Ekpo bewegen, er muss sauber boxen, dann wird er ihn klar beherrschen. Mit boxerischen Mitteln kann Ekpo Tyron jedenfalls nicht schlagen.“

Die Box-Gala in Hamburg wird am 24. März ab 20 Uhr live auf Sport1 übertragen.

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PA/Photowende