Jon Jones sagt Usyk ab: „Ich bin kein Boxer“ | BOXSPORT

Jon Jones sagt Usyk ab: „Ich bin kein Boxer“

Oleksandr Usyk wünscht sich Jon Jones als letzten Gegner – doch die UFC-Legende macht dem Wunsch eine klare Absage.

Oleksandr Usyk, Schwergewichts-Weltmeister der Verbände WBC, WBA (Super) und IBF, teilt seine Meinung zu Jake Paul vs. Antony Joshua. (Foto: Getty Images)
Der Traum von einem Crossover-Fight platzt vorerst: Jon Jones lehnt ein Duell mit Oleksandr Usyk entschieden ab. (Foto: Getty Images)

Ein möglicher Crossover-Kampf zwischen Oleksandr Usyk und Jon Jones wird wohl nicht stattfinden. Nachdem der Ukrainer den ehemaligen UFC-Champion als Wunschgegner für seinen Abschiedskampf genannt hatte, machte Jones nun unmissverständlich klar, dass er kein Interesse an einem Boxduell hat „Nein, daran bin ich überhaupt nicht interessiert“, erklärte Jones in einem Interview. „Usyk ist einer der größten Schwergewichtsboxer aller Zeiten. Aber mich nur auf meine Hände zu beschränken, entspricht nicht der Welt, aus der ich komme.“

Der 39-Jährige betonte zwar seinen Respekt für Usyk, stellte jedoch zugleich klar, dass ein Vergleich nur unter MMA-Regeln sinnvoll wäre. „Wenn er seine kompletten Kampffähigkeiten testen möchte, wäre ich dabei. Aber im Boxring nicht. Er sollte mich im Käfig genauso respektieren, wie ich ihn im Ring respektiere.“ Ob Jones überhaupt noch einmal aktiv kämpfen wird, ließ er offen. Zwar befindet sich der frühere UFC-Champion weiterhin im Doping-Testpool der Organisation, derzeit erfüllt ihn jedoch vor allem seine Rolle als Trainer des aufstrebenden Schwergewichtstalents Gable Steveson. „Ich bin glücklich. Das Trainerdasein stillt meinen Hunger nach dem Wettkampf.“

Auch über sein Verhältnis zu UFC-Präsident Dana White sprach Jones. Trotz öffentlicher Differenzen in den vergangenen Monaten gebe es keinen Groll. „Für großes Geschäft darf man keine persönlichen Feindschaften pflegen. Dana hat mein Leben verändert, dafür werde ich ihn immer respektieren.“

Text von Robin Josten

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