Unser Knockout der Woche kommt heute vom Mexikaner Christian Medina Jimenez, der mit einem T.K.o.-Sieg über Yoshiki Takei für eine der großen Überraschungen des Wochenendes sorgte.

Christian Medina Jimenez hat in Nagoya für eine faustdicke Überraschung gesorgt: Der Mexikaner bezwang den bisher ungeschlagenen Yoshiki Takei auf der Inoue-Akhmadaliev-Undercard durch T.K.o. in Runde vier und sicherte sich damit den WBO-Weltmeistertitel im Bantamgewicht. Medina (26-4, 19 K.o.) schlug den Japaner bereits in der ersten Runde mit einem rechten Haken zu Boden und dominierte fortan das Geschehen.
Takei (11-1, 9 K.o.), der seinem Freund Naoya Inoue vor dem Kampf versprochen hatte, „die Show zu stehlen“, fand nie wirklich in den Fight. Zwar zeigte er zu Beginn der dritten Runde kurz Aufwind, doch Medina antwortete mit klaren Treffern – und setzte im vierten Durchgang zur finalen Attacke an. Zwei linke Haken und mehrere rechte Uppercuts zwangen Referee Ramon Pena zum Abbruch bei 1:21.
Mit dem Sieg holt Medina den Titel nach Guadalajara – nur wenige Stunden nachdem Landsmann Canelo Álvarez seinen Undisputed-Titel gegen Terence Crawford verlor. Für Japan bedeutet die Niederlage von Takei das vorläufige Ende einer Ära: Erstmals seit 2019 stellt das Land der aufgehenden Sonne keinen aktiven Bantamgewichts-Weltmeister mehr.