Trotz vieler Rückschläge lässt sich Noel Mikaelian nicht unterkriegen. Am 13. Dezember will der Deutsche zurückerobern, was er ohnehin als sein Eigen betrachtet: den WBC-Titel im Cruisergewicht. Im BOXSPORT gibt Mikaelian Einblicke in seine Vorbereitung.

Zu behaupten, hinter Noel Mikaelian lägen turbulente Jahre, wäre untertrieben. Nach seinem WM-Triumph über Ilunga Makabu Ende 2023 begann für den 35-Jährigen eine Odyssee durch die undurchsichtigen Gewässer des Boxgeschäfts. Kampfansetzungen, Trainingslager, Absagen und Neuansetzungen, erneute Absagen, eine Fehde mit Promoter-Pate Don King, der willkürliche Entzug seines WM-Titels durch den WBC – und schließlich im Mai dieses Jahres die Last-Minute-Chance, den Gürtel gegen den nach Gutsherrenart eingesetzten „Weltmeister“ Badou Jack in Riad zurückzuerobern. Eine Chance, die durch eine äußerst umstrittene Punktniederlage verpuffte. Der Richterspruch war derart fragwürdig, dass ein Protest Mikaelians beim WBC fruchtete: Am 13. Dezember bekommt er in Los Angeles Revanche.
Mikaelian ist froh, nach all diesen Irrungen und Wirrungen endlich mal wieder ein normales Trainingslager in seiner Wahlheimat Miami zu absolvieren. „Die Vorbereitungen laufen sehr gut. Es ist toll, wieder mit meinem Stammcoach Pedro Diaz zu trainieren, mit dem ich 2023 auch Weltmeister wurde“, berichtet der Ex-Champion im Gespräch mit BOXSPORT. Mit dem Kubaner lege er viel Wert darauf, „ein volles Camp“ durchzuziehen, „sodass ich genug Zeit für Ausdauertraining habe und genügend Sparringseinheiten mache“.
Das war vor dem ersten Duell gegen Jack anders gewesen. Mikaelian kam in Riad nur zum Zug, weil sich dessen Herausforderer Ryan Rozicki verletzte. Um sich auf den WM-Fight vorzubereiten, blieben dem Mann aus Hamburg mit armenischen Wurzeln effektiv zweieinhalb Wochen….
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