Nach eineinhalb Jahren Rente kehrt Tyson Fury am 11. April in London gegen den Russen Arslanbek Makhmudov ins Geschäft zurück. BOXSPORT beleuchtet, wie der „Gypsy King“ seinen alten Thron noch einmal zurückerobern könnte.

Geht es nach John Fury, ist das Comeback von Tyson Fury keine gute Idee. „Er ist 38 (im August 26; Anm.d.Red.) und die Leute setzen ihm Nonsens in den Kopf“, sagte „Big John“ im Interview mit „Playbook Boxing“. Mehr noch: Der Vater sieht in der Ring-Rückkehr seines Sohnes ein großes Risiko. „Alles, was ich je zu ihm gesagt habe, war: Wenn ich in deiner Ecke wäre und er Probleme bekommt, würde er nicht sterben. Aber wenn er mit diesen Leuten in seiner Ecke in Schwierigkeiten gerät, könnte er tot sein oder mit einem Gehirnschaden fürs Leben enden. Denn wenn deine Beine weg sind, brauchst du einen, der dich schützt. Sie werden das nicht tun. Sie werden nicht das Handtuch werfen und ihn nicht rausnehmen. Ihre Egos sind größer als Tyson, größer als der Kampf selbst, und so werden Leute in diesem Sport ernsthaft verletzt. Man hat es schon gesehen: Ein Schlag – bang, und es ist vorbei! Es kann ganz einfach passieren, es ist ein gefährlicher Sport.“
Selbst-Test für Fury
Laut John Fury hat sein Sohn ein grundlegendes Problem. Tyson habe seit den erbarmungslosen Duellen mit Knockout-König Deontay Wilder „keine Beine mehr“, schlug der Vater Alarm. Er verstehe zwar, dass sein Sohn „sich selbst testet. Aber ich sage euch: Seine Beine sind nicht mehr da. Er wird das erst glauben, wenn der Gong schlägt“.
Der Gong schlägt für Tyson Fury am 11. April im Tottenham Stadium von London gegen Arslanbek Makhmudov. Es ist ein Comeback, mit dem in der Box-Szene eigentlich jeder gerechnet hat. Anfang 2025, wenige Wochen nach …

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