Profi-Debüt von Imane Khelif verschoben | BOXSPORT

Profi-Debüt von Imane Khelif verschoben

Olympiasiegerin Imane Khelif muss ihr Profi-Debüt verschieben. Eine Schulterverletzung zwingt die Algerierin zur Pause – auch das gesamte Event in Paris wird abgesagt.

Imane Khelif posiert im Ring, nachdem sie bei den Olympischen Spielen in Paris Gold in der 66-Kilo-Klasse gegen die Chinesin Liu Yang (China) gewonnen hat. (Foto: Getty Images / Richard Pelham
Imane Khelif posiert im Ring, nachdem sie bei den Olympischen Spielen in Paris Gold in der 66-Kilo-Klasse gegen die Chinesin Liu Yang (China) gewonnen hat. (Foto: Getty Images / Richard Pelham)

Das mit Spannung erwartete Profi-Debüt von Imane Khelif ist kurzfristig verschoben worden. Die Olympiasiegerin von Paris 2024 sollte ursprünglich am 23. April in der französischen Hauptstadt gegen die deutsche Boxerin Julia Igel antreten. Doch daraus wird vorerst nichts: Bei einer medizinischen Untersuchung wurde eine schmerzhafte Schulterproblematik festgestellt, die einen Einsatz aktuell unmöglich macht. Die Belastungen im Hochleistungssport seien derzeit nicht mit einem Wettkampf vereinbar, teilten die Veranstalter mit.

Die Konsequenz: Nicht nur Khelifs Kampf, sondern die komplette Veranstaltung in der Salle Wagram wird verschoben. Ein neuer Termin soll zeitnah festgelegt werden, Tickets werden erstattet. Für Khelif ist die Absage ein Rückschlag auf dem Weg ins Profilager. Die 25-Jährige stand seit ihrem Olympiasieg nicht mehr im Ring und hatte zuletzt vor allem abseits des Sports für Schlagzeilen gesorgt. Dennoch gilt: Die Gesundheit geht vor. Das betonte auch Promoter Brahim Asloum, der die Entscheidung im Sinne der Athletin verteidigte. Wann Khelif nun ihr Profi-Debüt geben wird, ist offen – die Erwartungen bleiben jedoch hoch.

Text von Robin Josten

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