Der britische Halbschwergewichtler glänzt im Hauptkampf mit einem frühen Knockout und sendet ein klares Statement an die nationale Konkurrenz.

Der britische Halbschwergewichtler Ben Whittaker hatte gegen Braian Suarez einen kurzen Arbeitstag und sicherte sich im von Matchroom promoteten Hauptkampf in der M&S Bank Arena in Liverpool einen K.o.-Sieg in der ersten Runde. Die Veranstaltung wurde live auf DAZN übertragen. Whittaker (11-0-1, 8 K.o.s) erzielte den Knockout bei 2:24 Minuten, nachdem er einen präzisen rechten Treffer an die Seite des Kopfes landete. Zuvor hatte der 28-Jährige bereits konsequent zum Körper gearbeitet und wirkte dem Argentinier boxerisch klar überlegen.
Das Duell zwischen Whittaker und Suarez fungierte als kurzfristiger Ersatz-Hauptkampf, nachdem Callum Smith verletzungsbedingt ausfiel. Smith sollte ursprünglich gegen David Morrell um den WBO-Interimstitel im Halbschwergewicht antreten. Whittaker nutzte die späte Chance auf der großen Bühne optimal, doch viele Boxfans warten weiterhin darauf, den Olympia-Silbermedaillengewinner gegen ernsthafte Konkurrenz im Ring zu sehen.
Auf der Pressekonferenz nach dem Kampf erklärte Promoter Eddie Hearn, dass der Plan sei, „2027 um Weltmeistertitel zu boxen“. Kurzfristig stehen jedoch nationale Duelle im Fokus. Trainer Andy Lee brachte dabei unter anderem Anthony Yarde ins Gespräch. Auch Eddie Hearn nannte mögliche Gegner aus der britischen Szene, darunter Joshua Buatsi, Willy Hutchinson, Craig Richards, Zach Parker und Lyndon Arthur.
Whittaker sagte im Interview nach dem Kampf bei DAZN: „Sie können mich alle herausfordern, aber sie tun es aus einem bestimmten Grund. Je mehr ich in diesem Ring stehe, desto mehr Erfahrung sammle ich und desto wohler fühle ich mich – und genau das macht es gefährlich für sie.“