Freddy Kiwitt stoppt Jose Arcon in Runde 2 | BOXSPORT

Freddy Kiwitt stoppt Jose Arcon in Runde 2

Freddy Kiwitt verteidigt zwar nicht seinen WBO-Global-Titel, liefert aber dennoch einen spektakulären Knockout-Sieg vor heimischem Publikum ab

Bei „Flensburg boxt 2.0“ trifft Freddy Kiwitt auf Suleiman Jafaru – es geht um zwei WM-Gürtel und norddeutsche Boxgeschichte. (Foto: Torsten Helmke)
Bei „Flensburg boxt 2.0“ trifft Freddy Kiwitt auf Suleiman Jafaru – es geht um zwei WM-Gürtel und norddeutsche Boxgeschichte. (Foto: Torsten Helmke)

Der Hauptkampf von Freddy Kiwitt in Flensburg stand zunächst auf der Kippe, nachdem sein ursprünglich geplanter Gegner Henry Kikongo Kasujja aufgrund von Visaproblemen nicht einreisen durfte.

Damit platzte die geplante Verteidigung des WBO-Global-Titels kurzfristig. Dennoch konnte die Veranstaltung stattfinden, da Jose Arcon kurzfristig als Ersatzgegner einsprang und Kiwitts Kampf rettete.

Für Arcon (15-2, 13 K.o.) war der Einsatz jedoch bereits in der zweiten Runde beendet. Kiwitt (30-3, 19 K.o.) landete in Runde zwei seine erste harte rechte Schlaghand und schickte den Venezolaner mit einem krachenden Treffer auf die Bretter. Arcon schaffte es nicht mehr auf die Beine, sodass der Ringrichter den Kampf bei 2:12 Minuten der zweiten Runde abbrach.

„In der ersten Runde habe ich versucht, ihn zu lesen und herauszufinden, was er macht“, sagte Kiwitt unmittelbar nach seinem Sieg gegenüber DAZN. „In der zweiten Runde bin ich dann warm geworden, habe eine Lücke gesehen und einfach zugeschlagen.“

Auf die Frage nach seinen nächsten Zielen erklärte Kiwitt:

„Ich werde jetzt erst einmal eine Pause machen, mich mit meinem Team zusammensetzen und die nächsten Schritte planen. Aber mein nächster Kampf wird definitiv wieder ein Titelkampf sein. Hoffentlich auf einer großen Bühne und vielleicht auch an einem anderen Austragungsort.

„Ich möchte den Boxsport in Flensburg wieder groß machen! Früher war Flensburg eine echte Boxstadt. Heute dreht sich hier vieles um Fußball und Handball. Ich möchte dazu beitragen, dass die Stadt wieder stärker mit dem Boxen verbunden wird.“

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