Doping-Debatte: WBC stellt sich hinter Devin Haney | BOXSPORT

Doping-Debatte: WBC stellt sich hinter Devin Haney

Mauricio Sulaimán verteidigt das WBC-Dopingprogramm und verweist auf zahlreiche negative VADA-Tests von Devin Haney.

Die WBC-WM im Leichtgewicht zwischen Devin Haney und Ryan Garcia im Big Apple stellt am Wochenende die anderen Fights in den Schatten. (Foto: Getty Images / Cris Esqueda)
Missverständnis oder Irrtum? Nach Haneys Social-Media-Beitrag reagiert der WBC mit einer deutlichen Klarstellung. (Foto: Getty Images / Cris Esqueda)

Eine Diskussion um Ryan Garcia hat zu einem öffentlichen Schlagabtausch zwischen Devin Haney und dem WBC geführt. Auslöser war ein Beitrag des WBO-Weltergewichtsweltmeisters auf der Plattform X, in dem Haney behauptete, während seiner Zeit als WBC-Champion nie getestet worden zu sein. WBC-Präsident Mauricio Sulaimán widersprach dieser Darstellung umgehend. „Natürlich wurdest du mehrfach von VADA getestet“, antwortete der Verbandschef und verwies auf das seit über zehn Jahren bestehende „Clean Boxing Program“ des WBC.

Haney erklärte daraufhin, ihm sei nicht bewusst gewesen, dass seine privat finanzierten VADA-Tests automatisch an den WBC gemeldet worden seien. Gleichzeitig betonte er, dass er die Kontrollen aus eigener Tasche bezahlt habe, um den Boxsport sicherer zu machen. Zudem kritisierte er erneut Ryan Garcia, der nach seinem inzwischen annullierten Sieg über Haney im Jahr 2024 positiv auf leistungssteigernde Substanzen getestet worden war.

Sulaimán stellte die Fakten anschließend klar: Alle WBC-Weltmeister und Boxer der Top 15 seien Teil des Clean Boxing Programms und würden zufälligen VADA-Kontrollen unterzogen. Haney sei dabei „mehr als 70 Mal getestet worden – jedes Mal mit negativem Ergebnis“, erklärte der WBC-Präsident.

Text von Robin Josten

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