Superfight oder Federgewicht? Inoue macht Druck | BOXSPORT

Superfight oder Federgewicht? Inoue macht Druck

Bam Rodriguez könnte für Naoya Inoue der nächste große Gegner werden. Sollte der Fight aber nicht zeitnah kommen, plant das „Monster“ bereits den nächsten Schritt.

Zuletzt bezwang der japanische P4P-Superstar Naoya Inoue den US-Boxer Ramon Cardenas in Las Vegas. (Foto: imago-images / AFLOSPORT)
Naoya Inoue zeigt Interesse am Superfight gegen Jesse „Bam“ Rodriguez – aber nur zu seinen Bedingungen. Der Japaner denkt bereits an den Aufstieg ins Federgewicht. (Foto: imago-images / AFLOSPORT)

Naoya Inoue hat klargemacht, dass ein möglicher Superfight gegen Jesse „Bam“ Rodriguez nur nach seinem Zeitplan stattfinden wird. Der ungeschlagene Japaner, aktuell unbestrittener Champion im Superbantamgewicht, wartet darauf, ob Rodriguez den Sprung in seine Gewichtsklasse wagt. Rodriguez, der im Juni sein Debüt im Bantamgewicht gab, könnte zunächst noch einen weiteren Kampf in dieser Division bestreiten. Im Raum steht ein Duell mit IBF-Titelträger Christian „Chispa“ Medina im Winter. Sein Promoter Eddie Hearn hatte jedoch zuletzt erklärt, diese Pläne könnten kippen, sollte der Inoue-Fight konkret werden.

Inoue selbst wirkt offen – aber keineswegs abhängig von diesem Duell. „Es ist nicht so, dass ich besonders an Bam hänge“, sagte er in Japan. Sollte Rodriguez länger im Bantamgewicht bleiben wollen, denke er bereits über den Aufstieg ins Federgewicht nach. Ein Kampf im Februar sei machbar, werde es später, müsse er nicht auf Rodriguez warten: „Ich gehe meinen eigenen Weg.“ Sportlich reizt ihn das Duell dennoch. Rodriguez ist in der Pound-for-Pound-Rangliste von The Ring auf Platz vier geführt, Inoue auf Platz eins. „Wenn ich gegen Bam kämpfe, werde ich Feuer haben“, sagte Inoue. Doch die Botschaft ist klar: Der Superfight ist möglich – aber das Zeitfenster wird kleiner.

Text von Robin Josten

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