Das Duell zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua am 11. Dezember wird als Weltmeisterschaft ausgetragen. Dabei soll es um den „Super“-Titel der WBA im Schwergewicht gehen.

Der offiziell angekündigte Kampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua am 11. Dezember erhält ein Upgrade. Die beiden Rivalen boxen im Principality Stadium von Cardiff (Wales) offiziell um den WBA-„Super“-Titel im Schwergewicht. Das vermeldet das Onlineportal BoxingScene und benennt als Quelle „The Ring“.
In der Rangliste der World Boxing Association (WBA) steht Fury aktuell auf Platz zwei, Joshua belegt Platz drei. Jarrell Miller wird dort als der Herausforderer Nr. 1 geführt, während Murat Gassievs Gürtel als „World Champion“ erneut als sekundärer Titel des Weltverbandes im Schwergewicht gilt.
Big Money Fight – auch für die WBA
Der Kampf zwischen Joshua und Fury wird ein „Big Money Fight“, bei dem beide Kämpfer stattliche Börsen kassieren. Nachdem die WBA beschlossen hat, den „Super“-Gürtel wieder einzuführen, fließt ein Teil der Einnahmen aus dem Mega-Fight als Lizenzgebühr an den Verband.
Im Juni hatte der ehemalige Undisputed Champion Oleksandr Usyk beschlossen, seine Titel abzugeben, darunter auch den WBA-„Super“-Gürtel. Darauf setzte der Weltverband den Status im Schwergewicht vorübergehend aus. Nun also die Rolle rückwärts: Bald wird es wieder zwei WBA-Titelträger im Schwergewicht geben. Vorausgesetzt, der Kampf Joshua vs. Fury endet nicht unentschieden.
Außerdem teilte Fury-Promoter Frank Warren gegenüber „TalkSport“ mit, dass die Verträge derzeit keine Klausel für einen Rückkampf erhalten. Allerdings bleibt auch hier abzuwarten, ob dies nicht noch geändert wird.
Text: Frank Schwantes