Sebastian Fundora rechnet am 28. März in Las Vegas mit einem gefährlichen Keith Thurman – trotz dessen langer Verletzungspausen und geringer Ringaktivität. Der WBC-Champion will den Ex-Weltergewichts-König so angehen, als stünde ihm dessen frühere Topversion gegenüber.

Sebastian Fundora geht ohne jede Nachlässigkeit in seine Titelverteidigung gegen Keith Thurman. Der WBC-Champion im Halbmittelgewicht sagt, er bereite sich auf jene Version von Thurman vor, die einst Danny Garcia besiegte und sich an der Weltergewichts-Spitze festsetzte. Auch wenn dieser Sieg bereits aus dem Jahr 2017 stammt, sieht Fundora keinen Grund, den früheren Champion zu unterschätzen.
Die Rollen sind klar verteilt: Fundora ist heute Titelträger bei 154 Pfund und zählt bei The Ring zu den führenden Männern der Gewichtsklasse. Thurman dagegen kämpft gegen den Verschleiß der Jahre, gegen Verletzungen und gegen seine eigene Inaktivität. Seit dem Garcia-Sieg stand er nur viermal im Ring. Trotzdem gibt sich der inzwischen 37-Jährige vor dem Duell im MGM Grand ausgesprochen kampflustig und betont, dass noch reichlich Boxen in ihm steckt.
Fundora weiß also, dass ihn kein einfacher Pflichttermin erwartet, sondern ein Gegner mit großer Routine, viel Selbstvertrauen und einem Namen, der noch immer Gewicht hat. Genau das macht den Fight für ihn brisant. Thurman mag nicht mehr die Konstanz früherer Tage haben, doch sein Auftreten zeigt, dass er sich selbst noch lange nicht abgeschrieben hat. Der Kampf steigt am 28. März 2026 im MGM Grand Garden Arena in Las Vegas und wird in den USA über Prime Video PPV gezeigt.
Text von Robin Josten