Eduardo Nunez dominiert Christopher Diaz und feiert erfolgreiche Titelverteidigung des IBF-Superfedergewichtsgürtels in Los Mochis.

Eduardo „Sugar“ Nunez hat seinen IBF-Weltmeistertitel im Superfedergewicht erfolgreich verteidigt. Vor heimischem Publikum im Centro de Usos Múltiples in Los Mochis, Sinaloa, setzte sich der Mexikaner klar nach Punkten gegen den Puerto-Ricaner Christopher Diaz durch. Der von Matchroom promotete und live auf DAZN übertragene Fight bestätigte Nunez’ Status als einer der gefährlichsten Puncher der Gewichtsklasse.
Nunez (29-1, 27 K.o.) bestritt seine erste Titelverteidigung seit dem Gewinn des roten und goldenen IBF-Gürtels vor rund drei Monaten in Yokohama, als er Masanori Rikiishi einstimmig besiegt hatte. Gegen Diaz (30-6, 19 K.o.) dominierte der Champion von Beginn an. Besonders in der siebten Runde stellte er seine Schlagkraft unter Beweis, als er seinen Gegner zweimal auf die Bretter schickte. Am Ende werteten die Punktrichter Jose Cobian und Joel Elizondo den Fight mit 117-109, während Daniel Sandoval 116-110 sah – ein klarer Sieg für den Lokalmatador. „Mexiko gegen Puerto Rico ist immer ein Krieg“, erklärte Nunez im Ring-Interview bei DAZN. „Christopher ist ein Krieger, und genau das hat er heute gezeigt. Die Fans sind glücklich nach Hause gegangen, und das ist das Wichtigste.“
Für Nunez war es bereits der 19. Sieg in Serie seit seiner einzigen Niederlage gegen Hiram Gallardo im Juni 2018. Diaz dagegen kassierte die dritte Niederlage in einem WM-Kampf, nachdem er bereits 2018 gegen Masayuki Ito und 2021 im zwölften Durchgang gegen Emanuel Navarrete gescheitert war.
Eduardo Nunez hat heute wieder überzeugt und seine Dominanz unterstrichen. Seine Serie ist beeindruckend, und der Sieg gegen Diaz war verdient. Das Gespräch im Ring war auch sehr interessant!