Vom Interims- zum echten Champion: Supermittelgewichtler Christian Mbilli erhält vom World Boxing Council (WBC) ein Upgrade.

Die Geduld und harte Arbeit von Christian Mbilli haben sich endlich ausgezahlt. Das World Boxing Council (WBC) hat ihn am Dienstag in Mexiko offiziell zum WBC-Weltmeister im Supermittelgewicht ernannt, nicht mehr nur zum Interims-Weltmeister.
Mega-Bühne und „Kampf des Jahres“
Diese Entscheidung folgt auf mehrere arbeitsreiche Monate für das Team Mbilli, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Rings. Am 29. Juni gewann Christian Mbilli (29-0-1, 24 K.o.) im „Centre Vidéotron“ in Quebec City den Titel des WBC-Interimsweltmeisters, als er Maciej Sulecki in der ersten Runde stoppte. Am 13. September verteidigte der Fighter aus Montreal seinen Interims-Titel erfolgreich gegen Lester Martinez im Vorprogramm des Canelo-Crawford-Showdowns, der von fast 40 Millionen Zuschauern auf Netflix verfolgt wurde. Der Kampf Mbilli gegen Martinez wurde vom WBC zum „Kampf des Abends“ und kürzlich zum „Kampf des Jahres“ gekürt.
Sheeraz lehnte Fight ab
An diesem Abend verlor WBC-Weltmeister Saul „Canelo“ Alvarez seinen Titel an Terence Crawford. Der US-Amerikaner entschied sich daraufhin, den Gürtel abzugeben, und gab schließlich in den folgenden Wochen seinen Rücktritt bekannt. Der WBC ordnete darauf einen Kampf zwischen Mbilli und dem bestplatzierten Herausforderer, Hamzah Sheeraz, an. Aber Sheeraz lehnte es ab, gegen den kanadischen Supermittelgewichtler anzutreten. Infolgedessen beschloss der in Mexiko ansässige Verband, einfach das Label „Interim“ aus Mbillis Titel zu streichen – und ihn zum alleinigen WBC-Weltmeister im Limit bis 168 Pfund zu machen.
„Nach so vielen Herausforderungen und Opfern sind wir sehr glücklich über diesen krönenden Erfolg für Christian und das Team“, erklärte Camille Estephan, Präsidentin von Mbillis Promotion Eye of the Tiger. Und versprach: „Das ist erst der Anfang – das Beste kommt noch.“
Text: Pressemitteilung / Eye of the Tiger