Zuffa macht Ernst: Erster Titelfight Opetaia vs. Glanton | BOXSPORT

Zuffa macht Ernst: Erster Titelfight Opetaia vs. Glanton

Dana White bestätigt den ersten Titelkampf der neuen Liga: Jai Opetaia boxt am 8. März in Las Vegas gegen Brandon Glanton um den Ring- und Zuffa-Boxing-Titel im Cruisergewicht.

Jai Opetaia sicherte sich auf der Fury-Usyk-Undercard zum zweiten Mal in seiner Karriere den WM-Gürtel der IBF im Cruisergewicht. Doch anstelle diesen Sieg zu feiern, wollte der Australier direkt zur Tagesordnung übergehen. Denn für Opetaia zählen nur Titel und der IBF-Gürtel soll nur der erste von vielen gewesen sein. (Foto: Getty Images / Richard Pelham)
Jai Opetaia sicherte sich auf der Fury-Usyk-Undercard zum zweiten Mal in seiner Karriere den WM-Gürtel der IBF im Cruisergewicht. Doch anstelle diesen Sieg zu feiern, wollte der Australier direkt zur Tagesordnung übergehen. Denn für Opetaia zählen nur Titel und der IBF-Gürtel soll nur der erste von vielen gewesen sein. (Foto: Getty Images / Richard Pelham)

Zuffa Boxing setzt zum nächsten Schritt an: Jai Opetaia trifft am 8. März in Las Vegas auf Brandon Glanton. Auf dem Spiel stehen laut Ankündigung der The Ring- und Zuffa Boxing-Titel im Cruisergewicht. Bestätigt hat das UFC-Boss Dana White über seine Social-Kanäle. Der Fight ist als 12-Runden-Main-Event im UFC Meta APEX Performance Center geplant. In den USA soll Paramount+ streamen.

Opetaia (29-0, 23 K.o.) ist der prominenteste Name, den Zuffa Boxing seit dem Start an Bord geholt hat. Der Australier gilt als Maßstab der Gewichtsklasse und geht als Favorit in seinen ersten Zuffa-Titelkampf. Glanton (21-3, 18 K.o.) bringt Power und Erfahrung mit – und die Chance, sich auf einen Schlag in die Weltspitze zu katapultieren.

Spannend bleibt die Frage nach dem IBF-Gürtel: Ein IBF-Sprecher teilt The Ring mit, dass Opetaia den Titel weiterhin hält und aus seinem Team kein Verzicht signalisiert wurde. Glanton ist bei der IBF auf Rang 15 gelistet und damit grundsätzlich titelberechtigt. Ob der IBF-Titel am 8. März tatsächlich mit auf dem Spiel steht, lässt die Zuffa-Mitteilung jedoch offen.

Hinter den Kulissen ist das auch ein Kurswechsel mit Ansage. Zuffa Boxing hatte zunächst betont, die klassischen WM-Gürtel (IBF/WBA/WBC/WBO) nicht in den Mittelpunkt zu stellen. White räumt zuletzt aber ein, dass man Kämpfer nicht zwingen werde, ihre Verbands-Titel für Zuffa-Fights abzugeben.

Text von Robin Josten