Juristischer Ärger: Mayweather-Kampf geplatzt | BOXSPORT

Juristischer Ärger: Mayweather-Kampf geplatzt

Der Showkampf zwischen Floyd Mayweather und Mike Zambidis fällt kurzfristig aus. Ein Rechtsstreit in den USA macht die Austragung unmöglich.

Box-Legende Floyd Mayweather beendete 2017 seine Ring-Karriere. Doch für lukrative Showkämpfe kehrt der 47-jährige „Money“ immer wieder auf die Bühne zurück. (Foto: Getty Images / Waleed Zein)
Der mit Spannung erwartete Showkampf zwischen Floyd Mayweather und Mike Zambidis findet am Samstag nicht statt. (Foto: Getty Images / Waleed Zein)

Der für Samstag geplante Exhibition-Kampf zwischen Floyd Mayweather Jr. und Kickbox-Legende Mike Zambidis in Athen findet vorerst nicht statt. Nur wenige Tage vor dem Event musste der Hauptkampf der Veranstaltung „Battle of the Legends“ aufgrund eines laufenden Rechtsstreits kurzfristig verschoben werden.

Auslöser ist eine Klage des Unternehmens CSI Sports Events gegen Mayweather. Die Kläger werfen dem früheren Weltmeister Vertragsbruch vor und beantragten zusätzlich eine einstweilige Verfügung, um den Showkampf zu stoppen. Zwar liegt nach aktuellem Stand noch keine endgültige Gerichtsentscheidung vor, doch bereits die laufenden Verfahren führten dazu, dass die Veranstaltung organisatorisch nicht mehr wie geplant durchgeführt werden konnte.

Wie die Anwältin der Klägerseite, Melissa Glass, erklärte, seien Werbemaßnahmen eingestellt, Vertriebsaktivitäten gestoppt und auch der Ticketverkauf ausgesetzt worden. Unter diesen Umständen sei eine Durchführung des Events nicht mehr realistisch gewesen. Dabei hatte Mayweather die Reise nach Griechenland bereits angetreten und in den vergangenen Tagen gemeinsam mit Mike Zambidis für den Showkampf geworben. Zahlreiche Presse- und Promotiontermine fanden bereits statt, ehe die Absage offiziell bestätigt wurde.

Die Veranstalter äußerten sich wenig später über ihre sozialen Netzwerke und machten Hoffnung auf einen neuen Termin. „Manche Kämpfe verdienen es, ein wenig länger zu warten, damit ihre Geschichte richtig erzählt werden kann“, hieß es in einem kurzen Statement. Ob und wann der Showkampf nachgeholt wird, hängt nun von der weiteren Entwicklung des Gerichtsverfahrens in den USA ab. Die übrigen Kämpfe der Veranstaltung sollen nach Angaben der Organisatoren wie geplant stattfinden.

Für Mayweather ist es die nächste unerfreuliche Nachricht. Der ehemalige Weltmeister sieht sich derzeit mit mehreren juristischen Auseinandersetzungen konfrontiert, die zuletzt bereits für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt hatten.

Text von Robin Josten