Shields vs. Ali? Laila muss nur noch zusagen | BOXSPORT

Shields vs. Ali? Laila muss nur noch zusagen

Laila Ali fordert, Claressa Shields liefert: 15 Mio. Dollar, Arenen und Termine. Jetzt fehlt nur noch eine Zusage von Muhammad Alis Tochter.

Zwei absolute Superstars könnten sich bald im Ring gegenüberstehen: Laila Ali (l.) und Claressa Shields (r.) – hier bei einer Gala im Jahr 2016. (Foto: Getty Images / Theo Wargo)

Die vielleicht größte Frauen-Boxsensationen aller Zeiten könnte bald Realität werden! Claressa Shields verkündete, dass ihr Team die von Laila Ali geforderten 15 Millionen Dollar aufgebracht hat – und damit dem Superfight den Weg ebnet. In einem Video an TMZ Sports sagte die ungeschlagene Weltmeisterin (16–0) selbstbewusst: „Laila, ich habe großartige Neuigkeiten. Wir haben die 15 Millionen zusammen! Der Kampf zwischen uns kann steigen – GWOAT gegen die Tochter von Muhammad Ali. Lass es uns möglich machen!“

Die Finanzierung stammt laut Shields‘ Team von Ruben Branson und Wynn Records, die bereit sind, das Spektakel auf die Beine zu stellen. Sogar ein überdimensionaler Scheck wurde bereits ausgestellt – zur Schau gestellt als öffentliches Angebot an Laila Ali. Ali (24–0), die seit fast 20 Jahren nicht mehr im Ring stand, hatte kürzlich betont, nur bei einer Börse von mindestens 15 Millionen Dollar überhaupt ein Gespräch über ein Comeback zu führen. Genau diese Summe liegt jetzt auf dem Tisch.

Außerdem stehen laut Shields auch schon mögliche Termine sowie zwei prominente Austragungsorte bereit: die T-Mobile Arena in Las Vegas und das AT&T Stadium in Dallas. Shields, die sich selbst als „Greatest Woman of All Time“ (GWOAT) bezeichnet, forderte die 47-jährige Ali nun direkt heraus: „Du hast die Summe genannt – wir haben geliefert. Jetzt liegt es an dir. Wird der Kampf stattfinden oder nicht?“

Text von Robin Josten