Große Ehre, dann großer Schreck: Terence Crawford wird nach seiner Ehrenparade mit gezogener Waffe von der Polizei gestoppt – jetzt wird ermittelt.

Nur wenige Stunden nach seiner Parade durch Omaha, Nebraska – anlässlich seines historischen Sieges gegen Canelo Álvarez und des Titels als unangefochtener Supermittelgewichts-Weltmeister – geriet Terence Crawford (38) in eine unangenehme Polizeikontrolle, die nun ein Nachspiel hat.
Laut offiziellen Angaben wurde Crawford gegen 1:30 Uhr nachts von der Polizei wegen angeblich „rücksichtslosen Fahrens“ gestoppt. Als ein Beamter eine legale Waffe im Fußraum von Crawfords Fahrerseite entdeckte, wurden alle vier Insassen des Fahrzeugs – darunter auch ein Mitglied seines Sicherheitsteams – mit gezogenen Waffen aus dem Auto geholt. Die Polizei bestätigte später, dass alle Insassen rechtlich zum Tragen von Schusswaffen befugt waren. Crawford selbst forderte noch vor Ort einen Vorgesetzten und einen diensthabenden Polizeileutnant an.
Omahas Bürgermeister John W. Ewing und Polizeichef Todd Schmaderer kündigten eine interne Untersuchung des Vorfalls an. Ewing erklärte: „Mein Herz sank, als ich von diesem Ende eines ansonsten wunderbaren Tages erfuhr. Wir müssen sicherstellen, dass sich jeder Bürger in Omaha sicher und respektiert fühlt.“ Crawford, der sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall äußerte, wurde wegen rücksichtslosen Fahrens verwarnt.
Text von Robin Josten