Das britische Schwergewichtsduell zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury wird wohl nicht in England stattfinden. Mehrere Quellen sehen New York derzeit als Favoriten für den Mega-Fight im November.

Der lange erwartete Schwergewichtskampf zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury wird nach übereinstimmenden Medienberichten voraussichtlich in New York ausgetragen. Damit schwinden die Hoffnungen vieler britischer Fans auf ein Duell im Londoner Wembley-Stadion. Lange galt ein Kampf in England als Wunschlösung. Doch die Pläne scheiterten offenbar an den Anforderungen der Veranstalter. Um den US-Markt optimal bedienen zu können, sollte der Hauptkampf erst gegen 2 Uhr morgens Ortszeit beginnen – ein Szenario, das sich im Wembley-Stadion nicht umsetzen ließ.
Sowohl Joshua als auch Fury haben ihre geplanten Vorbereitungskämpfe inzwischen hinter sich. Joshua musste gegen Kristian Prenga zunächst zwei Niederschläge überstehen, gewann anschließend aber spektakulär durch K.o. in Runde zwei. Fury setzte sich tags zuvor in Thailand nach sieben Runden gegen den erfahrenen Mariusz Wach durch.
Seit Jahren warten Boxfans auf das Aufeinandertreffen der beiden britischen Schwergewichte. Bereits 2020 schien der Kampf greifbar, ehe Vertragsklauseln und spätere Niederlagen gegen Oleksandr Usyk die Pläne immer wieder durchkreuzten. Nun deutet alles darauf hin, dass Joshua und Fury im November endlich gegeneinander antreten – allerdings wohl auf amerikanischem Boden statt vor heimischem Publikum.
Text von Robin Josten