Murodjon Akhmadaliev sieht Schwächen beim Undisputed Champ im Superbantamgewicht Naoya Inoue.

Der frühere IBF-Weltmeister Murodjon Akhmadaliev (14-1, 11 K.o.) ist überzeugt, dass der unumstrittene Super-Bantamgewicht-Champion Naoya „Monster“ Inoue (30-0, 27 K.o.) im Limit von 122 Pfund nicht mehr so unangreifbar ist wie in den unteren Gewichtsklassen. Akhmadaliev verweist dabei auf die Knockdowns, die Inoue zuletzt gegen Luis Nery und Ramon Cardenas hinnehmen musste – auch wenn der Japaner beide Kämpfe am Ende noch vorzeitig für sich entschied.
„Ich kann jeden mit meinen Schlägen verletzen. Ich glaube an meine Power und ich kann sie auch abrufen. Inoue ist da keine Ausnahme“, erklärte Akhmadaliev im Gespräch mit The Ring Magazine. „Mein Job ist es, ihn zu schlagen, und ich werde alles daransetzen, das zu schaffen. Ich habe das Komplettpaket, um auf höchstem Niveau in allen Bereichen zu bestehen.“
Der Usbeke ist überzeugt, dass der Ring die Wahrheit ans Licht bringt: „Inoue war in den unteren Gewichtsklassen unangreifbar, aber gegen Nery und Cardenas hat man gesehen, dass er im Super-Bantamgewicht mit härteren und größeren Jungs zu tun hat. Genau das bereitet ihm Probleme. 122 Pfund ist meine Gewichtsklasse.“
Am 14. September kommt es in der IG Arena von Nagoya, Japan, zum mit Spannung erwarteten Showdown zwischen Akhmadaliev und Inoue. Für den Usbeken ist es die große Chance, wieder an die Spitze zurückzukehren. Seinen IBF-Titel verlor er vor über zwei Jahren knapp nach Split Decision an Marlon Tapales – eine Niederlage, die er nun mit einem Triumph über den „Monster“ von Japan endgültig ausradieren will.