Kurz vor dem IBF- und WBO-Titelvereinigungskampf sorgt ein Visaproblem für Turbulenzen – Promoter Eddie Hearn enthüllt Details zum chaotischen Anreise-Drama von Emanuel Navarrete.

Der mit Spannung erwartete Superfedergewichts-Showdown zwischen Emanuel Navarrete und Eduardo Nunez stand kurz vor dem Kollaps. Der IBF- und WBO-Unification-Fight erlebte in letzter Minute massive Turbulenzen – verursacht durch ein verspätetes Visum und ein feststeckendes Privatflugzeug auf mexikanischem Boden.
Wie Promoter Eddie Hearn im Interview mit Boxing Social erklärte, traf Navarretes Visum einen Tag später als geplant ein. Der WBO-Champion (29-1, 27 KOs) sollte ursprünglich bereits am Vorabend in die USA fliegen, um an der Pressekonferenz teilzunehmen. „Er sollte es gestern bekommen, um letzte Nacht zu fliegen“, so Hearn. „Am Ende erhielt er es erst heute Morgen. Er hätte es nicht rechtzeitig zur Pressekonferenz geschafft, also organisierten wir kurzfristig einen Privatjet. Dann warteten wir mit dem Jet auf dem Rollfeld, bis die Zahlung bestätigt war.“
Trotz des organisatorischen Knockdowns schaffte es der dreifache Weltmeister rechtzeitig in die USA. Der Titelvereinigungskampf gegen Nunez (29-1, 27 KOs) findet wie geplant in der Desert Diamond Arena in Arizona statt und wird live auf DAZN übertragen. Nach dem offiziellen Wiegen zeigte sich Navarrete kämpferisch: „Wir hatten einige Rückschläge auf dem Weg hierher, vieles lag nicht in unserer Hand. Aber jetzt sind wir hier, und es ist großartig zu sehen, wie zwei mexikanische Krieger in den Ring steigen.“ Auch Nunez ist bereit für den größten Fight seiner Karriere: „Er ist seit langer Zeit Champion, aber ich will meine eigene Geschichte schreiben.“