Slawa Spomer schließt sich Ringside Zone an | BOXSPORT

Slawa Spomer schließt sich Ringside Zone an

Halbmittelgewichtler Slawa Spomer hat einen Vertrag bei der Promotion „Ringside Zone“ von Florian Winter unterschrieben.

Slawa Spomer zählt zur internationalen Spitze im Halbmittel und kämpft jetzt für die Promotion „Ringside Zone“. (Foto: Torsten Helmke)

Halbmittelgewichtler Slawa Spomer (22-1, 13 K.o.) steigt ab sofort für „Ringside Zone“ in den Ring. Das teilte die Schwetzinger Promotion in einer Presseerklärung mit. Zuletzt kämpfte Spomer am vergangenen Samstag in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen. Beim Veranstaltungsdebüt von „Primora Boxing“ siegte der 33-jährige Deutsche vorzeitig gegen Faisal Abubakari aus Ghana.

Spomer setzte in der sechsten Runde etliche harte Treffer, sodass Abubakari zur siebten Runde nicht mehr aus der Ecke kam. Zudem feierte der Heilbronner den Gewinn des WBA-Intercontinental-Gürtels. Auch RZ-Halbschwergewichtler Alexander Okafor boxte auf der Veranstaltung und siegte gegen Daniil Iudin durch Disqualifikation in der vierten Runde.

„An der Weltspitze geboxt“

Seine einzige Niederlage als Profi musste Slawa Spomer am 14. Februar 2025 im Madison Square Garden von New York (USA) hinnehmen. In einem WM-Eliminator unterlag er dem späteren Weltmeister Xander Zayas durch T.K.o. in der neunten Runde. „Mit Slawa holen wir jemanden, der schon an der Weltspitze geboxt hat“, erklärte Florian Winter, Geschäftsführer von Ringside Zone. „Solche Boxer baut man nicht auf, die muss man überzeugen. Dass er sich für uns entschieden hat, sagt viel darüber, wo wir inzwischen stehen.“

Neben Spomer präsentierte die noch junge Promotion drei weitere Neuzugänge. Die Schwergewichts-Talente Endrit (2-0, 2 K.o.) und Ismet Ademi (1-0, 1 K.o.) gehören nun ebenso zum Stall wie die 22-jährige Meryem Binbir (13-9, 3 K.o.). Den Ademi-Brüdern sollen auch Angebote aus England und den USA vorgelegen haben, entschieden sich aber für ein Engagement in Deutschland. Winter: „Dass die Ademis abgesagt haben, obwohl sie überall hätten unterschreiben können, ist ein Zeichen, das über uns hinausgeht: Mit deutschen Promotions ist wieder zu rechnen.“

Text: Frank Schwantes