Terence Crawford: Vermächtnis eines Unzerstörbaren | BOXSPORT

Terence Crawford: Vermächtnis eines Unzerstörbaren

Terence Crawford zählt zu den erfolgreichsten Boxern aller Zeiten. Doch es hätte anders kommen können: Leid, Schmerz und Wut prägten früh sein Leben – und der Entschluss, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.

Terence Crawford gewann in seiner Karriere bisher 41 Fights – 31 Siege errang „Bud“ vorzeitig. (Getty Images)

Die Larimore Avenue in Omaha, Nebraska, war nicht der Ort, an dem Träume in Erfüllung gingen. Hier lernte man früh: Entweder du schlägst zu oder du wirst geschlagen. An diesem Ort wuchs jemand, der die Boxwelt prägen sollte. Heute trägt die Straße sogar seinen Namen. Doch bis aus der Larimore Avenue die Terence „Bud” Crawford Street wurde, lag ein steiniger Weg vor ihm, geprägt von einer Kindheit, die er niemandem wünschen würde.

Härte als Überlebensstrategie

Vater Terence diente in der Navy und war nur selten zu Hause. „Ich habe immer geweint, wenn er weggegangen ist“, erinnerte sich Terence jr. gegenüber ESPN. Mutter Debra musste ihn und seine beiden Schwestern Shawntay und Letisha praktisch allein durchbringen. Oft fehlte es am Nötigsten, Armut und Kriminalität waren allgegenwärtig. Sätze wie „Ich bin stolz auf dich“ waren ihm nur vom Hörensagen bekannt. Stattdessen gab es Schläge. Mit Gürteln, Stöcken, Stromkabeln oder Ästen. Meist dann, wenn „Miss Debra“ zu viel getrunken hatte. „Ich entwickelte eine gewisse Widerstandsfähigkeit“, ist sich Terence heute sicher. „Es gab nichts, auf das ich nicht vorbereitet war.“

Der Kampf war sein ständiger Begleiter, regelmäßig geriet er in Schlägereien. Er flog von fünf Schulen und war permanent in Gefahr, auf die schiefe Bahn zu geraten …

Text: Marcus Holzer

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