Deal oder nur Gerücht: Fury vs. Joshua fix? | BOXSPORT

Deal oder nur Gerücht: Fury vs. Joshua fix?

Das „Battle of Britain“ sorgt erneut für Schlagzeilen. Während ein Bericht von einer Einigung zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua spricht, widerspricht AJ-Promoter Eddie Hearn deutlich – und bremst die Euphorie.

Obwohl Anthony Joshua zuletzt eine empfindliche K.o.-Niederlage gegen Daniel Dubois einstecken musste, sieht Promoter Eddie Hearn (v.) seinen Schützling weiter im Big Business. (Foto: imago-images / PA Images)
Der größte britische Boxkampf bleibt ein Rätsel. Während von einer Einigung die Rede ist, stellt Eddie Hearn klar: Es gibt keinen Deal. (Foto: imago-images / PA Images)

Der Traumkampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua bleibt eines der heißesten Themen im Schwergewicht – doch Klarheit gibt es weiterhin nicht. Auslöser der jüngsten Diskussionen ist ein Bericht aus Großbritannien, wonach sich beide Lager im Hintergrund bereits grundsätzlich auf einen Fight verständigt haben sollen. Demnach sei der Mega-Kampf intern „durch“, inklusive Plänen für eine große internationale Übertragung.

Doch nur kurze Zeit später folgte die Gegenreaktion. Promoter Eddie Hearn stellte unmissverständlich klar, dass es derzeit keinerlei vertragliche Grundlage für ein Duell gibt. Aus seiner Sicht seien entsprechende Berichte schlicht nicht zutreffend. Auch Gespräche hätten zuletzt kaum stattgefunden.

Der Grund liegt vor allem bei Joshua selbst. Nach einem schweren Schicksalsschlag und einer längeren Pause arbeitet der ehemalige Weltmeister aktuell erst wieder an seiner Rückkehr. Ein konkreter Kampfplan existiert noch nicht – und selbst ein Comeback im Ring ist laut Hearn derzeit nicht garantiert.

Vor der Unterbrechung hatte es zwar Ideen für einen klaren Fahrplan gegeben, doch diese wurden durch die Ereignisse zum Jahreswechsel zunichtegemacht. Statt eines direkten Blockbusters steht nun zunächst der Wiederaufbau im Fokus.

Anders ist die Situation bei Tyson Fury. Der „Gypsy King“ bereitet sich bereits auf sein Comeback vor und kehrt im April in London gegen Arslanbek Makhmudov zurück. Mit einem Sieg könnte er sich schnell wieder für große Kämpfe positionieren – sei es gegen Joshua, den Sieger aus Wardley vs. Dubois oder sogar für ein weiteres Duell mit Oleksandr Usyk.

Text von Robin Josten