WBU: Eine Liga für alle | BOXSPORT

WBU: Eine Liga für alle

Der Weltverband WBU plant ein Bundesliga-Format für Boxdisziplinen im Stehkampf – ein Termin für die Auftaktveranstaltung ist aber noch offen. BOXSPORT erklärt das Konzept.


Neben Profi-, Amateur- und Kickboxern sollen auch Masterboxer wie WBU-Champ Ralf-Peter Frohn-Lux Kämpfe in der WBU-Bundesliga bestreiten. (Foto: WBU)

Das Label glänzt: Box-Bundesliga. Und täuscht zugleich. Denn erst vor Kurzem hatte der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) die neue Saison gestrichen – zu wenige Teams, zu wenig Platz im Kalender. Eine Absage mit Ansage. In den vergangenen Jahren bestand die Liga aus gerade einmal drei, vier Vereinen. Ein Miniaturformat, fast schon eine Karikatur einer Bundesliga.

Nun folgt ein neuer Anlauf. Nicht vom olympischen DBV, sondern von einem kleineren professionellen Weltverband: der World Boxing Union (WBU) mit Sitz im niedersächsischen Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont. Ideengeber und Antreiber ist Präsident Torsten Knille. Der DBV-Beschluss habe seine Überlegungen jedoch nicht beeinflusst, betont er im Gespräch mit BOXSPORT. Man wolle niemandem „etwas wegnehmen“.

Einmaliges Konzept

Bereits vor Jahren hat Knille an einer Konzeption für einen Ligabetrieb gefeilt. Organisatorische Planspiele ausgearbeitet, weitergedacht, zwischendurch im gedanklichen Hinterstübchen und in der heimischen Schublade abgelegt – aber nie aus den Augen verloren, stets griffbereit.

Text von Oliver Rast

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