Zachenhuber muss Fight beim „Homecoming“ absagen | BOXSPORT

Zachenhuber muss Fight beim „Homecoming“ absagen

Bittere Nachricht für deutsche Boxfans: Simon Zachenhuber fällt kurzfristig für das ausverkaufte Kabayel-Event in Oberhausen aus.

Zum ersten Mal in seiner Profikarriere (28 Fights) muss Simon Zachenhuber einen Kampf verletzungsbedingt absagen. (Foto: imago-images / Torsten Helmke)

Rückschlag für den „Matador“: Simon Zachenhuber wird am 10. Januar nicht beim großen Homecoming-Event von Agit Kabayel in der Rudolf Weber Arena in Oberhausen boxen können. Grund ist eine Handverletzung, die sich der 27-jährige Supermittelgewichtler kurz vor Weihnachten im Sparring zugezogen hat.

Die Blessur ist zwar nicht schwerwiegend, zwingt ihn jedoch zu einer mehrwöchigen Pause – zu lang für einen Start bei der vor 13.000 Fans restlos ausverkauften Veranstaltung. Für Zachenhuber ist es die erste kampfbedingte Absage seiner Profikarriere und ausgerechnet bei einem der größten deutschen Boxevents der letzten Jahre. „Das ist maximal ärgerlich. So eine Chance bekommt man nicht oft“, erklärte Zachenhuber enttäuscht. Besonders bitter: Er war als einer der sportlichen Fixpunkte der Card eingeplant und hätte sich auf großer Bühne präsentieren können.

Sportlich bleibt die Perspektive dennoch vielversprechend. Nach dem Karriereende von Terence Crawford sind sämtliche WM-Titel im Supermittelgewicht vakant. Zachenhuber rangiert sowohl bei der WBO als auch der IBF in den Top 10 – ein WM-Ausscheidungskampf im Jahr 2026 gilt als realistisch. So schmerzhaft das kurzfristige Aus ist: Der Blick richtet sich nun nach vorn – mit dem klaren Ziel Weltmeisterschaft.

Text von Robin Josten