Moses Itauma verletzt sich im Trainingslager. Queensberry verlegt den Manchester-Headliner vom 24. Januar auf den 28. März, inklusive kompletter Fightcard.

Queensberry verschiebt den Boxabend am 24. Januar in Manchester. Moses Itauma verletzt sich im Trainingslager. Der neue Termin lautet 28. März. Damit rutscht die komplette Veranstaltung nach hinten. Die Verschiebung kommt knapp zwei Wochen vor dem ursprünglichen Datum. Itauma sollte den Abend als Hauptkämpfer anführen. Der 21-Jährige zählt zu den meistbeachteten Talenten im Schwergewicht. Er ist ungeschlagen und sollte 2026 mit einer anspruchsvollen Aufgabe starten. Diese Chance muss nun warten.
Geplant ist Moses Itauma gegen Jermaine Franklin. Franklin gilt als physisch starker Prüfstein. Der Mann aus Michigan boxte bereits gegen Dillian Whyte und Anthony Joshua. Er verlor nach Punkten, hielt aber lange dagegen. Franklin sprach zuletzt offen darüber, dass er nicht nur als „Messlatte“ gesehen werden will. Durch die Verlegung erhält Franklin zwei zusätzliche Monate Vorbereitung. Für Itauma ist es dagegen der nächste Einschnitt im Takt. Er stand zuletzt weniger oft im Ring, als es seine frühe Karriere vermuten ließ. Schon ein geplanter Headliner im Dezember kam nicht zustande.
Auch Hutchinson–Taylor und Davies–Miller betroffen
Mit dem Hauptkampf verschiebt sich die gesamte Card. Im Halbschwergewicht sollte Willy Hutchinson gegen Ezra Taylor boxen. Zudem war Liam Davies gegen Zak Miller angesetzt. Queensberry will die Paarungen am 28. März nachholen.
Im Schwergewicht bleibt das Umfeld dennoch in Bewegung. Murat Gassiev gewann zuletzt per One-Punch-K.o. gegen Kubrat Pulev und hält den WBA-„Regular“-Titel. Itauma ist bei WBA und WBO hoch platziert. Pflichtoptionen könnten in den kommenden Monaten zum Thema werden. Parallel sorgte Agit Kabayel mit einem K.o.-Sieg in Runde drei zuletzt für Schlagzeilen. Auch andere Namen ordnen sich neu, während die Titelbilder weiter in Bewegung geraten.
Text von Robin Josten