Artur Reis sichert sich WBO-Europameisterschaft nach hartem Gefecht bei der SES-Box-Gala im Kraftverkehr Chemnitz.

Artur Reis hat sich in Chemnitz zum neuen WBO-Europameister im Halbschwergewicht gekrönt. Der 29-Jährige bezwang den robusten Polen Mateusz Tryc per Split-Decision – ein Urteil, das beim Main Event der SES-Box-Gala im Kraftverkehr für gemischte Reaktionen im Publikum sorgte. Die Punktezettel lauteten 96:94 und 97:93 für den Deutschen, während ein Richter Tryc mit 96:94 vorne sah.
Reis (16-1, 9 K.o.) und Tryc (16-3, 8 K.o.) lieferten vom ersten Gong an ein packendes und taktisch anspruchsvolles Duell. Reis, bekannt für saubere Technik und präzises Konterboxing, versuchte früh das Tempo zu bestimmen. Mit scharfem Jab und guter Beinarbeit hielt er Tryc zunächst auf Distanz. Doch der polnische Druckboxer marschierte unbeeindruckt nach vorn, suchte den Infight und setzte den Deutschen mit schweren Körpertreffern unter Druck.
In den mittleren Runden entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem beide klare Treffer landeten. Reis blieb der effektivere und sauberere Puncher, doch Trycs Aggressivität und Arbeitsrate machten jede Runde eng. In den Schlussrunden zeigte Reis seine Ringintelligenz, kontrollierte die Distanz und platzierte die präziseren Treffer.
Durch den Sieg wird Reis nun in die Top Ten der WBO-Weltrangliste aufsteigen – Tryc ging als Nummer sechs ins Duell. Weltmeister im Halbschwergewicht bleibt der Russe Dmitry Bivol.
Das Urteil ist ein Witz,wer wie ich schon mal geboxt hat muss die deutschen Punktrichter für parteiisch halten ,die den aktivieren polnischen Boxer verschaukelt haben.Solche Sendungen kann sich der MDR schenken!!!
Eine Frechheit! Betrug!
Tryc war deutlich der bessere Boxer. Landete deutlich die besseren Treffer.
Wie können zwei deutsche Punktrichter
bei einem Deuschen Boxer entscheiden.
Zudem, viel Reis durch mehrere Kopfstösse
auf. Hätte längst verwarnt werden müssen.
Aber wie im ganz Deutschland hält man es mit der Gerechtigkeit nicht mehr so wichtig.
Leider wird man das Urteil sicher nach der Einschätzung vieler Fachleute als Fehlurteil bezeichnen müssen. Schon bei der Besetzung des Kampfgerichts, wäre es besser gewesen, 2 unabhängige Nichtdeutsche Kampfrichter einzusetzen und nur einen aus der Bundesrepublik. Selbst Artur Reis hat meiner Ansicht nach gespürt, das er den Kampf verloren hat. So aber hat der spannende Kampfabend auch bei vielen sachkundigen Zuschauern leider an vergangen geglaubte Jahrzehnte erinnert, als Fehlurteile an der Tagesordnung waren und den Boxsport in ein schlechtes Licht rückten…