Conor Benn gelingt eindrucksvolle Revanche gegen Chris Eubank Jr.

Conor Benn dominiert im Rückkampf in London, schickt Chris Eubank Jr. zweimal zu Boden und sichert sich einen klaren Punktsieg im Tottenham Hotspur Stadium.

Foto: Mark Robinson/Matchroom

Conor Benn hat sich seine lang ersehnte Revanche gegen seine britischen Rivalen Chris Eubank Jr. genommen – und das mit einem echten Statement-Sieg. Im heiß erwarteten Rückkampf im Tottenham Hotspur Stadium in London lieferte Benn (24-1, 14 K.o.) eine dominante Vorstellung ab und gewann klar nach einstimmigem Punkturteil.

Der „Destroyer“ schickte Eubank Jr. (35-4, 25 K.o.) gleich zweimal in der zwölften und letzten Runde zu Boden und ließ keinerlei Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Die drei Punktrichter werteten deutlich zugunsten des 29-Jährigen: 119-107, 116-110 und 118-108.

Druckvoll, bissig und top eingestellt

Schon früh wurde deutlich, dass Benn den Rückkampf völlig anders anging als die erste Begegnung im April, die seine bisher einzige Karrierepleite markierte. Er präsentierte sich druckvoll, bissig und bestens eingestellt, während Eubank Jr. von Beginn an müde wirkte und kaum Feuer entwickeln konnte, um den entschlossenen Benn auf Distanz zu halten.

In Runde elf rutschte Eubank Jr. nach einem leichten Stoß zu Boden, doch im finalen Durchgang folgten zwei echte Niederschläge. Weniger als eine Minute vor Schluss traf Benn ihn mit einer schweren Rechten an die Schläfe. Eubank Jr. kämpfte sich zwar wieder hoch, doch Benn setzte sofort nach und schickte seinen Rivalen erneut zu Boden. Zwar kam Eubank Jr. wieder hoch, doch der Schlussgong rettete ihn vor einem möglichen Knockout.

Nach dem Kampf sendete Benn eine klare Botschaft an seine Kritiker. „Alle sagen, ich kann nicht boxen – steckt euch das in die Pfeife und raucht es“, sagte Benn im DAZN-Interview. „Das hier wäre ohne Chris und ohne unsere Väter nicht das gewesen, was es ist. Respekt an Chris. Danke, dass du den Ring mit mir geteilt hast.“

Mit diesem Sieg bringt Conor Benn die legendäre Rivalität der Familien Benn und Eubank auf ein neues Level – und festigt seinen Status als einer der heißesten britischen Fighter im Welter- bis Mittelgewicht.


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