Bivol ist zurück – Kommt endlich der Kampf gegen Eifert?

Dmitry Bivol will im Frühjahr wieder angreifen. Nach monatelanger Pause steht der IBF-Pflichtkampf gegen Michael Eifert im Fokus.

Rücken-OP überstanden, Training geplant: Dmitry Bivol steuert auf sein Comeback zu – mit einem lange fälligen Pflichtkampf gegen Michael Eifert. (Foto: Getty Images / Richard Pelham)

Dmitry Bivol arbeitet nach seiner Rückenoperation im August an der Rückkehr in den Ring. Der lineare und vereinigte Weltmeister im Halbschwergewicht plant, im Februar wieder ins Training einzusteigen und peilt einen Comeback-Kampf im Frühjahr 2026 an. Im Fokus steht dabei der lange überfällige IBF-Pflichtkampf gegen den deutschen Herausforderer Michael Eifert.

„Dmitry möchte im Februar wieder mit dem Training beginnen“, erklärte Manager Vadim Kornilov. „Wenn sich alles gut anfühlt, wollen wir mit dem IBF-Mandatory zurückkehren. Ob der Rücken schon bei 100 Prozent ist, lässt sich aktuell noch nicht sagen.“ In den vergangenen Wochen habe Bivol lediglich leichtes Training aufgenommen und erstmals wieder vorsichtig am Sandsack gearbeitet. Der 34-jährige Russe bestritt 2025 nur einen Kampf – dieser hatte es allerdings in sich. Im Februar setzte sich Bivol in Riad in einem hochklassigen Rematch gegen Artur Beterbiev per Majority Decision durch und krönte sich zum unumstrittenen Champion im Halbschwergewicht. Es war der sportlich wie finanziell bedeutendste Sieg seiner Karriere.

Seitdem zwang ihn jedoch eine langwierige Rückenproblematik zu einer Pause. Nun scheint das Ende der Reha-Phase in Sicht. Sollte der geplante Aufbau reibungslos verlaufen, könnte der Pflichtkampf gegen Michael Eifert im April den Neustart markieren. Für Bivol wäre es nicht nur die erste Titelverteidigung nach dem Undisputed-Erfolg, sondern auch ein wichtiger Schritt, um seine Position an der Spitze der Gewichtsklasse weiter zu festigen.

Für Michael Eifert könnte es also nach ewiger Wartezeit nun endlich zum WM-Kampf kommen. „Zweieinhalb Jahre Wartezeit sind in der Karriere eines Boxers nun wirklich nicht verständlich und auch mit viel Geduld kaum zu ertragen”, grantelte SES-Boss Ulf Steinforth.

Text von Robin Josten

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