IBF verschiebt Purse Bid: Bivol und Eifert bekommen Aufschub

Dmitry Bivol und Michael Eifert erhalten zehn Tage mehr Zeit für eine Einigung. Die IBF setzt die Purse-Bid-Anhörung nun am 13. Februar an – der Pflichtkampf im Halbschwergewicht bleibt damit weiter in der Warteschleife.

Geht es nach der IBF, soll Michael Eifert (r.), hier gegen Carlos Jimenez (Venezuela) bei der SES Boxgala, Magdeburg am 24 08 2024, der nächstes Gegner von Halbschwergewichts-Champ Artur Beterbiev sein. (Foto: IMAGO / Torsten Helmke)
Geht es nach der IBF, soll Michael Eifert (r.), hier gegen Carlos Jimenez (Venezuela) bei der SES Boxgala, Magdeburg am 24 08 2024, der nächstes Gegner von Halbschwergewichts-Champ Artur Beterbiev sein. (Foto: IMAGO / Torsten Helmke)

Der angeordnete Pflichtkampf zwischen IBF-Champion Dmitry Bivol und Michael Eifert geht vorerst nicht in die Versteigerung. Die IBF hat die ursprünglich für Dienstag angesetzte Purse-Bid-Anhörung verschoben und beiden Teams eine zehntägige Verlängerung gewährt. Neuer Termin ist der 13. Februar. Beide Seiten hatten den Aufschub gemeinsam beantragt. Und das ist in solchen Verfahren nicht ungewöhnlich. Ein Deal kann grundsätzlich bis kurz vor der Anhörung zustande kommen – die IBF lässt diese Tür nun bewusst länger offen.

Bivol arbeitet mit Matchroom Boxing und Manager Vadim Kornilov, Eifert boxt unter dem SES-Banner und wird von Benedikt „Benny Blanko“ Poelchau (Blanko Sports) betreut. Für Eifert ist es der nächste Aufschub in einem unfassbar langen Prozess. Der 28-Jährige ist seit seinem Überraschungssieg gegen Jean Pascal im März 2023 der IBF-Herausforderer, kam seitdem aber nur einmal zum Einsatz.

Bei Bivol spielt auch die gesundheitliche Komponente rein: Nach einer Operation an einer langjährigen Bandscheibenproblematik wird sein Comeback im Frühjahr erwartet – dafür muss der Titelkurs jedoch erst geklärt sein.

Text von Robin Josten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert